Back on track on my way to the Sonnendeck

Nachdem das Server-System umgestellt wurde, gab es ein paar Daten weniger, aber das bin ich ja inzwischen gewöhnt. Da jedoch zwischenzeitlich eine Woche voller Klausuren und dazwischen auch noch reichlich Sonne meine volle Aufmerksamkeit forderten, hatte ich’s erstmal dabei belassen. Jetzt funktioniert aber wieder alles, ist auf dem neuesten Stand und eigentlich sind auch alle Daten wieder vorhanden, bis auf ein paar Bilder, die ich demnächst nochmal neu hochlade. Mit ausreichender Zeit an der Hand spiele ich vielleicht sogar das ein oder andere Mal an der Seite ‘rum und optimiere möglicherweise sogar manche Dinge, man weiß nie, sofern mich nicht die Sonne, Strand und der Sommer ansich davon abhalten.  Denn schließlich muss ich dank ausreichender Arbeitsverweigerung momentan kein 3D-Projekt bearbeiten, ab und zu kann man auch mal was schieben, und bin somit völlig befreit. Ob ich schon genug Salz in die Wunden der anderen gerieben hab? Seit Freitag hab ich auch die letzte Klausur des BA-Studiums hinter mir, bleiben also noch 2 Semester für Industrie- und Freies Projekt und Thesis. Aber damit beschäftige ich mich später bzw. demnächst. Zusammengefasst kann man also sagen: Sommerurlaub!

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Eine Dekade lang Herrentag

Tatsächlich haben wir bereits unser erstes doppelstelliges Jubiläum zu verzeichnen. 2001 sind wir das erste Mal um den Eutiner See gelaufen und 10 Jahre später treffen wir uns noch immer morgens halb zehn am Eutiner Bahnhof um in geselliger Runde einen Wandertag der männlichen Art zu absolvieren. Viele sind gekommen und gegangen. Längst ist die nächste Generation von Vatertagstourlern unterwegs und wir sind schon lange nicht mehr die jungen Hüpfer. Eher der normale Durchschnitt. Aber dies ist nicht der Zeitpunkt um in Melancholie zu verfallen, eher freudig auf das zurückzublicken, was war und auf weitere 10 Jahre zu freuen. Getreu diesem Motto sind wir letzte Woche also zum 10ten Mal um den Eutiner See gelaufen. Wie immer haben sich einige vom Wetter abschrecken lassen, welches ebenfalls wie immer im Endeffekt gut war. Kein Regen, angenehme Temperatur, alles top. Und als wäre sich der Bollerwagen, welcher uns treu all die Jahre zur Seite stand und verlässlich alle in den Wahnsinn trieb, welche versuchten ihn zu lenken, als wäre sich dieser Wagen der Bedeutung des Tages bewusst, zerlegte er sich auf der Tour in seine Einzelteile. Fast schon pflichtbewusst kam es erst zu einem Sturz, aber anstatt ein bisschen Bier, verloren wir diesmal eins der vorderen Räder, abgebrochen und nicht reparabel. Auf 3 Rädern kämpften wir uns tapfer weiter, bis auf dem letzten Drittel die Vorderachse gänzlich aufgab und wir nur noch einen 2rädrigen Bollerwagen hatten. Jörn, unsere Gedanken sind bei dir und deinem Bollerwagen. Mit dieser grandiosen Symbolik enden also die ersten 10 Jahre Vatertag für uns. Nächstes Jahr ist eine Schnapszahl .Wenn das nicht alle verloren gegegangenen Wanderer wieder motivieren sollte, morgens um halb 10 am Eutiner Bahnhof zu stehen, dann vielleicht die Bilder von diesem Jahr. Nach dem Klick auf Read More gibt es diese zu bewundern.

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Was lange währt, wird endlich Knolle

Wie kurz der Film auch sein mag, Arbeit gibt es zur Genüge. So wurde bis zur letzten Minute vor Abgabe noch am Erstlingswerk gebastelt. Doch irgendwann muss er ja fertig sein und er wurde es auch. Knolle ist durch und inzwischen hat man sich auch wieder ein wenig von all der Arbeit erholt. Sicherlich gibt es am Ende immer Dinge, die man hätte anders machen können oder besser, aber so würde man nie ein Ende finden. Denkt man an all das zurück was war, dann ist er gut so wie er ist und nicht anders. Knolle war und ist der erste Kurzfilm für alle Mitglieder der Projektgruppe. Von der Idee übers Drehbuch, Einstellungen, Planung der Production, der Dreh selbst mit Hilfe vieler unterstützender Hände bis zur Postproduction mit dem Schnitt, Effekten, Ton, Musik, Gestaltung des Covers und der Dokumentation – alles ist Handarbeit und wurde vom Team geleistet und noch vieles mehr. Es ist nicht perfekt, aber wer ist das schon beim ersten Mal. Bei allem Selbstzweifel bin ich doch stolz auf das Endprodukt. Immerhin gab es gerade auch erst den DiWiSH Medienpreis in der Kategorie Kurzfilm für Knolle. Daher jetzt auch direkt nach dem Klick auf Read More Knolle in all seiner Pracht. Dazu noch Bilder von hinter den Kulissen der Dreharbeiten, die vielleicht einen kleinen Einblick geben, wieviel Arbeit siebeneinhalb Minuten Film machen.

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Der Anfang zusammengefasst

Das Jahr ist schon ein ganzes Stück gealtert und hier stand lange nichts neues mehr. Wird Zeit für eine kleine Zusammenfassung.

In der ersten Januar Woche wurde für unseren Kurzfilm gedreht, welcher als Semesterprojekt abzugeben ist. Anstrengend, Zeitraubenden, aber auch sehr spaßig war dies. Viele Probleme und Widrigkeiten, aber nichts was nicht lösbar war. Die Lektion aus dem ganzen? Hoch gesteckte Ziele sind zwar gut und nötig, aber man sollte es nicht übertreiben. Darunter leiden am Ende die Details und ohne die wird es kein runder Film.

Mein Computer hat mal wieder gezeigt, wie wenig er mich mag. An dem Tag, als ich für eine Klausur zulernen anfangen wollte, welcher genau 2 Tage vor der eigentlichen Klausur war. Ich weiß, mein Zeitmanagement ist legendär. Jedenfalls, an diesem besagten Samstag beschloss mein Rechner nicht mehr zu booten, obwohl er alle meine Lernunterlagen beherbergte. Ein paar Dioden haben fröhlich vor sich hingeleuchtet, dass war’s aber auch schon. Das Motherboard gab keinen Pieps von sich. obwohl es bei Fehlern sogar eigentlich mit mir hätte reden sollen. Alles versucht aber trotz meiner exzellenten Ausbildung war nichts zu machen. Immerhin haben die Daten keine Verluste erlitten. Kann froh sein das das Netbook nicht beschlossen hat aus Sympathie oder Trauer auch noch in den Streik zu treten. So sitz ich also schon die ganze Zeit an meinem kleinen treuen Netbook und bestreite den Medienalltag mit ihm. Auf Dauer ist das jedoch kein Zustand, ein neuer PC muss her, nur was für einer und von welchem Geld. Die Klausur ging übrigens ganz gut aus, 95%, effektiv gelernt am Sonntag würde ich sagen.

Fachschaftsmitglied bin ich jetzt, sogar Vorsitzender. Also noch mehr FH bezogenes um das es sich zu kümmern gilt. Solange es Freude bereitet und was tut man nicht alles für seinen Studiengang.

Das Wintersemester ist inzwischen längst vorbei, aber von Semesterferien keine Spur. Vielleicht nicht gar keine Spur, aber es ist eher eine sehr undeutliche. Schon ein paar Tage alt und vom Wind mit Sand zugeweht, vorhanden und erahnbar, aber nicht wirklich deutlich zu lesen. So eine Spur vielleicht. Der Kurzfilm will geschnitten werden und so verschwimmen die Tage im Schnittraum. Immerhin ist der Ausblick gut, dafür gibt es aber auch keine Heizung. Wobei das nicht ganz richtig ist. Es gibt eine Heizung in unserem Raum, um genau zu sein 2/3 einer Heizung und sogar der Drehregler ist auf unserer Seite. Jedoch wäre die FH nicht die FH, wenn dieser Drehregler tatsächlich drehbar wäre. So hängt diese schmucke, fast neuwertige Heizung an der Wand und lässt sich nicht einschalten. Aber wie gesagt, der Ausblick ist gut, wenn man nicht unbedingt auf unseren Monitor starrt. Um mal wieder Abstand zu gewinnen hatte ich mir in der letzten Woche ein paar Tage frei von der Postproduction genommen. Die Kreativität ist irgendwann einfach durch die immer wieder gesehenen Bilder blockiert. Man kennt jedes Bild und sieht überhaupt nicht mehr wie man diese im Wahn grausig aneinanderreiht, zu einem unausgewogenen Potpourri das vielleicht mal ein Film hätte werden können. Dabei ist noch einiges an Kreativität nötig um ein ansehnliches Werk zu gestalten. Der Film ist inzwischen zwar ansehnlicher als zu Beginn, so richtig zufrieden bin ich mit mir und meiner Arbeit trotzdem nicht. Aber es gibt ja noch einiges an Postproductionstechnischen Möglichkeiten. Ganz aufgegeben haben wir es noch nicht und diese Woche kümmer ich erstmal um den Ton und bin gespannt was die Effektabteilung zaubert.

Nächste Woche wird das Schlafzimmer neu gestrichen und die Heizung umgebaut, dann ist sie endlich dort wo sie hingehört, unterm Fenster und nicht am anderen Ende des Raums. Hoffentlich ist das dann auch das Ende der fiesen kleinen Wandkulturen. Einen neuen Balkon gibt es dieses Jahr auch noch, irgendwann. Eigentlich ganz gute Vorraussetzungen für eine kuschelige Zweisamkeit.

Hmm, ich glaub soweit so gut. Weiter geht’s.

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Das Ende einer Dekade

Keine Zeit, keine Zeit, sprach das weiße Kaninchen und genauso fühl ich mich im Moment auch. Da denkt man, das Jahr geht vorrüber und die besinnliche Jahreszeit beginnt mit vorlesungsfreier Zeit, aber nix ist. Mehr zu tun denn je und kein Plan, wann zeitlich alles unterzubringen ist. Darum erspare ich euch dieses Jahr einen langen Rückblick und lass euch einfach einen filmischen Rückblick aufs Jahr 2009 genießen. Immerhin ist Film das Thema, was mich im Moment und über das ganze Jahr am meisten beschäftigt hat:

Direkt2009inCinema

Ein gutes Jahr wars, aber viel zu kurz. Ich werd älter, das Jammern über Zeit immer schlimmer. Immerhin haben wir schon wieder ein Jahrzehnt hinter uns gebracht. Ein Jahrzehnt des persönlichen Um- und Aufbruchs. Die Teenager-Jahre lagen in diesem Jahrzehnt und auch das Erwachsenwerden. Vieles ging zu Ende aber noch viel mehr begann. Ein Jahrzehnt ohne knackigen Kurznamen, die 00er Jahre, wie das schon klingt, macht nicht viel her. Trotzdem wars gut, auf die ein oder andere Weise, mindestens lehrreich wars. 2009 bildet dabei lediglich den krönenden Abschluss. Mit einem guten Gefühl verabschiede ich mich von diesem Jahr und dem ganzen Jahrzent. Auf die nächste Dekade.

Kommt fröhlich ins neue Jahr und lasst es euch gut gehen.

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    • Notti Deodato: Ich mag unseren Film *g* Und vorallem unsere tollen Künstlernamen ;) ...
    • Schaps: Und ich vergess immer, dass es YES nicht immer gibt...naja, das zeigt ja, dass ich das iwie nie esse ...