Keine Zeit, keine Zeit, sprach das weiße Kaninchen und genauso fühl ich mich im Moment auch. Da denkt man, das Jahr geht vorrüber und die besinnliche Jahreszeit beginnt mit vorlesungsfreier Zeit, aber nix ist. Mehr zu tun denn je und kein Plan, wann zeitlich alles unterzubringen ist. Darum erspare ich euch dieses Jahr einen langen Rückblick und lass euch einfach einen filmischen Rückblick aufs Jahr 2009 genießen. Immerhin ist Film das Thema, was mich im Moment und über das ganze Jahr am meisten beschäftigt hat:
Ein gutes Jahr wars, aber viel zu kurz. Ich werd älter, das Jammern über Zeit immer schlimmer. Immerhin haben wir schon wieder ein Jahrzehnt hinter uns gebracht. Ein Jahrzehnt des persönlichen Um- und Aufbruchs. Die Teenager-Jahre lagen in diesem Jahrzehnt und auch das Erwachsenwerden. Vieles ging zu Ende aber noch viel mehr begann. Ein Jahrzehnt ohne knackigen Kurznamen, die 00er Jahre, wie das schon klingt, macht nicht viel her. Trotzdem wars gut, auf die ein oder andere Weise, mindestens lehrreich wars. 2009 bildet dabei lediglich den krönenden Abschluss. Mit einem guten Gefühl verabschiede ich mich von diesem Jahr und dem ganzen Jahrzent. Auf die nächste Dekade.
Kommt fröhlich ins neue Jahr und lasst es euch gut gehen.
Draußen liegt doch tatsächlich alles voller Schnee und wenn das Wetter schon sein bestes gibt um für Stimmung zu Sorgen, will ich dem in nichts nachstehen. In diesem Sinne wünsche ich euch allen da draußen ein frohes Fest, Weihnachten, Chanukka, Kwanzaa oder was auch immer ihr gerade feiern mögt, wo auch immer ihr gerade seid. Was wären wir ohne Traditionen und deshalb gibt es natürlich auch dieses Jahr wieder Musik:
Damit man auch mal ein wenig Übung bekommt, hieß es letzte Woche im AV2 kurz: Hier ist ne Kamera, hier ein paar Gefühle, die vermittelt werden sollen, macht einen kurzen Film! Haben wir gemacht, aber ein Film wird erst wirklich zum Film, wenn man ihn geschnitten hat - das haben wir gestern gemacht.
Insgesamt nicht mehr als 6 Std zeit, dafür ist aber trotzdem ein kleiner lustiger Clip rausgekommen, welcher natürlich nicht der Öffentlichkeit vorenthalten werden darf.
Sie sind mal wieder da! Wie konnte ich also anders, als einen kleinen Vorrat anzulegen. Ich gehe jetzt eine Minikerze suchen und werde mein yes Törtchen genießen. Yes!
Aus diversen zeittechnischen Gründen ist es jetzt schon eine ganze Weile her, dass es ein gemeinsames Chaoskochen gegeben hat. Umso mehr Grund also endlich mal wieder den kulinarischen Köstlichkeiten der Studentenküche zu huldigen. Offenbar hat die lange Zeitspanne so einiges einreißen lassen. Selten zuvor passte der Titel Chaoskochen so gut wie bei diesem Mal. Schon die Vorbereitung war ein wochenlanger Diskussionsmarathon, bei dem erstmal geklärt werden musste, dass Tortillas keine Tapas sind und auch als Burritos nichts mit den spanischen Beilagen zu tun haben. Nach vielem Hin und Her wurde sich letztendlich auf eine teilweise Mexikanische Küche geeinigt, welche in Form von drei Varianten der gefüllten Tortilla vertreten waren. Fisch, Fleisch und Gemüse waren im Angebot. Merkwürdigerweise war am Ende von den vegetarischen Varianten das meiste übrig. Ergänzt wurde das faltbare Hauptgericht durch einen Italienischen Nudelsalat, dessen Dressing optisch an geschmolzene Schokolade erinnerte. Die Überzeugungskraft bezog es letztendlich aus dem Geschmack. Unter 3 Gänge machen wir es nicht und um dem diesmaligen Chaos-Motto treu zu bleiben, wurde dem klar strukturierten Menü noch eine Weihnachtsnachspeise angehängt. Lebkuchencreme mit Kirschen, welche ein wenig mehr Puddingpulver an den Laptop verlor. Optisch konnte diese ohne Probleme das Salatdressing unterbieten, aber geschmacklich stand sie ihr in nichts nach. Lediglich die viel zu spät, viel zu sehr gefüllten Mägen verhinderten ausgiebiges Schlemmen. Ein langer Abend neigte sich dem Ende. Glückliche Esser machten sich auf den Heimweg bzw. tanzten noch schnell ein paar der Kalorien in einschlägig bekannten Läden ab. Das Ganze wurde wie immer bildlich dokumentiert, welche sich nach dem Klick auf Read More begutachten lassen.