Schlaffreie Wochen in Kiel

Ein kurzes 24h-Nickerchen brachte endlich die nötige Erholung der letzten 2 Wochen. Schlafmangel war eindeutig das Motto dieser Wochen. Möchte mal wissen, wer diese Themen festlegt. Begonnen hat das Ganze mit der Kieler Woche, welche obwohl größtenteils nüchtern verbracht, wesentlich anstrengender war als sonst. Auf eine andere Weise aber auch sehr interessant. Wie bereits im vorhergehenden Beitrag erwähnt war die Woche hauptsächlich durch Drehen und Schneiden geprägt. Zusammengefasst und mit Bildern versehen wird das Ganze nach dem Klick auf Read More

Am ersten Samstag stand der Dreh für den ersten Beitrag an. Dank Unsicherheit an der Wetterfront tingelte man erst nachmittags Richtung Kai City um irgendwie Fun&Activity zu vermitteln. Unsere Idee: drei Studenten die sich an dem Essen gut tun und das Ganze in den Fahrgeschäften durcheinander wirbeln. Klappte soweit auch ganz gut – immerhin waren die Standbesitzer recht zuvorkommend und begeistert ob des Anblicks von Kamera und gelben Presseumhängsel. Wenn das Wetter auch etwas abwechslungsreich blieb, so war es doch immer zur rechten Zeit guter Laune. Fun hatten wir jedenfalls schon mal und aktiv waren wir auch, galt es dies nur noch rüber zu bringen. Zurück in der Redaktion begingen wir den ersten Fehler der Woche. Wir wollten noch am selben Tag fertig schneiden. Um 20 Uhr wurde gecaptured und beömmelt ob der humorvollen Szenen, welche es nie ins fertige Video schaffen würden. Aufgehört zu schneiden hat man allerdings erst wieder, als die Sonne um 5 Uhr morgens bereits schien. Es ist aber auch eine verdammt elendige Aufgabe, freie gute Musik zu finden. Intelligenterweise saß meiner einer bereits um 9 Uhr wieder im Zug zum 60ten Geburtstag und war auch erst wieder um 9 Uhr abends zurück in Kiel. Ob es sich gelohnt hat, kann man direkt überprüfen:

Fun&Easy in der Innenstadt (wer denkt sich eigentlich solche Titel aus, wir definitiv nicht…)

DirektFun&Easy

Der zweite Dreh stand am Mittwoch an und sollte der entspannteste der ganzen Woche werden. Bereits früh am Morgen ging es raus nach Schilksee zum Bundestrainer. Nicht Fußball, Segeln! Das Wetter schien ein schlechtes Gewissen zu haben und zeigte sich von seiner strahlensten Seite. Bei geilstem Sonnenschein und durchaus vorhandenem Wind fuhren wir mit einem Schlauchboot raus und guckten uns das Segelspektakel mal von der Wasserseite aus an. Als es nachmittags zurückging, war man mehr als entspannt. In der Redaktion wurde das Videomaterial noch kurz gecaptured und gesichtet. Aus der Montagserfahrung schlauer und aufgrund des Zwangsfeierabends zwecks Bergfest wurde die Nacht nicht geschnitten, sondern gefeiert. Der nächste Tag sollte eigentlich dem Schnitt gewidmet sein, war aber erst mal geprägt durch Warten auf den eigenen Schnittrechner, den man sich nur ganz kurz borgen wollte. Vor 22 Uhr war auch an diesem Tag nicht Schluss, dementsprechend regnete sich das Wetter auch mal so richtig aus, unten in der Redaktion merkte man davon eh nicht viel. Ob die Entspannung gerechtfertigt war, lässt sich im nächsten Video prüfen:

Hart am Wind mit dem Bundestrainer:

DirektSegeln

Der dritte und letzte Dreh stand am Freitag an. Offenbar war der Höhenpunkt der redaktionellen Arbeit bereits überschritten. Im Gegensatz zu den vorhergehenden Tagen war es schon fast leer im Keller und viel ruhiger war es auch, akustisch wie auch emotional. Mit motivierter weiblicher Unterstützung verteilte man sich strategisch auf dem Rathausplatz und versuchte The Hollies und das philharmonische Orchester einzufangen. Dass die Band nicht mehr die jüngste war, merkte man auch am etwas verhaltenen Publikum. Vielleicht, weil es der letzte unkomplizierte Dreh war, konnte man die Nacht über die Videos capturen lassen und den Restabend für Alternativprogramm nutzen. Am nächsten Tag fand man sich dann wieder für den Schnitt im noch mehr verwaisten Redaktions-Keller ein. Die größte Herausforderung war es jetzt allerdings, die unterschiedlichsten Bilder zu genau einem Song zusammenzufügen. Ob das gelungen ist, lässt sich im nächsten Video überprüfen:

The Hollies auf dem Rathausplatz:

DirektHollies

Das geforderte Pensum erfüllt, geht eine anstrengende Woche zu Ende. Stolz ob der jedes Mal ohne meckern abgenommenen Videos und glücklich ob der guten Arbeit im Team, konnte man glücklich in die Nacht starten. Samstag war endlich mal normales Kieler-Woche-Feiern angesagt, wenn auch etwas ruhiger ob der entladenen Akkus. Einen Blick hinter die Kulissen gibt es im Wir über uns Video, welches zwar nicht von mir aber wenigstens mit ein wenig Material von uns gefüttert ist.

Hinter den Kulissen:

[video vid_image=wp-content/video/preview.jpg shadowbox=off filename=/wp-content/video/wirueberuns.flv /]

DirektKulissen

Ergänzend dazu noch ein paar Bilder meinerseits:

Bilder in der Galerie: Redaktionsalltag 09

Eigentlich hätte etwas Schlaf gut getan. Der war aber leider nur eingeschränkt möglich. Galt es doch am Dienstag ein fertiges Flash-Spiel abzugeben. Das Problem dabei: Das Spiel wies noch immer einen massiven Fehler auf und der Laptop, auf dem es erstellt werden sollte, entschied sich am Sonntag dazu, einfach mal nicht mehr zu gehen. So war dieser eigentliche Ruhetag damit bestimmt zu versuchen, den kleinen Rechner wieder zum Laufen zu bringen. Letztendlich gab man auf, rettete die Daten und installierte Flash auf einem anderen Rechner. Dementsprechend war natürlich nicht mehr viel Zeit übrig und der Montag wurde mal wieder durchgemacht. Am Dienstagmorgen um 7 waren alle Nerven und Kräfte aufgebraucht aber das Spiel lief und konnte mittags präsentiert werden. Noch mehr nach Schlaf sehnend stand bereits das nächste Projekt und durchgemachte Nächte an. Ein Computergestütztes Lernprogramm wollte am Freitag abgegeben werden. Dazu fehlte dem Programm noch reichlich Feinschliff und Dokumentation war auch nicht wirklich vorhanden. Die Nerven der Projektpartnerin bereits überspannt, wurden die nächsten Tage sehr lange Nächte. Donnerstagmorgen um 5 Uhr war aber auch dieses Projekt abgearbeitet. Nach der Abgabe stand nichts weiter an als schlafen. Womit wir bei heute wären. Ausgeschlafen und motiviert sitzt der Student schwitzend am Computer und versucht sich davon abzulenken, für die Klausuren nächste Woche zu lernen und an die noch abzugebenden Projekte der nächsten Wochen zu denken. Ist ja nicht so, als würde er sich beklagen wollen, aber auf die Semesterferien freut er sich schon ein kleines bisschen.

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One Kommentar

  1. Vieleicht mal die Filme bei der NFECSK einreichen, dann muss da auch nicht so viel interessantes Material rausgeschnitten werden :-)

    NFECSK = Nicht-Freiwillige-ExCheffe-Selbstkontrolle

    01 . 
    ExCheffe
    geschrieben am 5. Juli 2009 um 19:09
  • Neueste Kommentare

    • ExCheffe: Schön, schön, wird ja alles bei dir. Alles Gute weiterhin und frohe Feiertage. Viele Grüße vom ExChe ...
    • netfighters: Also ich habe Kiel erst in diesem Jahr kennen und lieben gelernt und sehr vieles was in dem Video zu ...
    • ExCheffe: Glückwunsch und aussprechende Annerkennung!!! ...
    • ExCheffe: Jaaaaaaa! Vieleicht beim Master :-) Gruß ExCheffe ...
    • raven: per spontan Einfall im Dozenten Büro :) mein erstes Thema, was aufgrund von Projekten und zeitlicher ...