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	<title>absolut raven &#187; Nörgeln</title>
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		<title>Hypothetisches Leben</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Oct 2010 15:07:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>raven</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Welch Verschwendung von Lebensenergie ist doch die Auseinandersetzung mit hypothetischen Situationen, welche zu unbestimmten Zeitpunkten des Universums eintreffen k&#246;nnten und den dazugeh&#246;rigen Entscheidungen, die sich m&#246;glicherweise negativ auf den weiteren Verlauf des Lebens auswirken k&#246;nnten. All die Dinge, die vielleicht passieren k&#246;nnen und deren Resultate. Man besch&#228;ftigt sich mit ihnen, Stunde um Stunde diskutiert man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Welch Verschwendung von Lebensenergie ist doch die Auseinandersetzung mit hypothetischen Situationen, welche zu unbestimmten Zeitpunkten des Universums eintreffen k&#246;nnten und den dazugeh&#246;rigen Entscheidungen, die sich m&#246;glicherweise negativ auf den weiteren Verlauf des Lebens auswirken k&#246;nnten. All die Dinge, die vielleicht passieren k&#246;nnen und deren Resultate. Man besch&#228;ftigt sich mit ihnen, Stunde um Stunde diskutiert man die m&#246;glichen Folgen, redet sich den Mund fusselig  und erkl&#228;rt die zu grundelegenden Prinzipien und Gedanken. Wozu? In all dieser Zeit rennt das Leben an einem vorbei, guckt verwirrt zu einem r&#252;ber und wundert sich, warum man nicht mitkommt. Negatives ist im gro&#223;en Ma&#223;e vorhanden in der unseren Welt, aber vermutlich genausoviel Positives. Es sind ausreichend Situationen vorhanden, in denen man sich damit besch&#228;ftigen muss. Wozu also noch selbst welche hinzubauen?! Das Leben schwerer machen mit der Aussicht auf all das Schlechte, was einem vielleicht widerfahren k&#246;nnte. Es wird nicht leichter, es wird auch nicht ertr&#228;glich, weil man vorbereitet ist, nicht im geringsten. Lediglich das Leben zu leben wird schwerer, anstrengender und leidsamer. Man verliert sich im Labyrinth der Gedanken und den Zugang zur eigentlichen Welt, zur Realit&#228;t, die genau vor der eigenen Nase stattfindet. Denken ist prinzipiell ja eines der guten Dinge, zuviel davon ist aber wie so oft auch nicht gut. Das Leben zu leben ist das Ziel. Kopf frei machen von all dem Schund, den er sich ausdenkt und zusammenreimt. Es ist alles gar nicht so schlimm, das Leben meint es doch gut mit einem. Jetzt muss man das nur noch akzeptieren und nicht dr&#252;ber diskutieren, sondern einfach leben.</p>
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		<title>Mal wieder Montags</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Dec 2008 21:49:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>raven</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aufstehen an sich ist bereits Folter und nur selten macht es wirklich Spa&#223;. Geweckt aus den s&#252;&#223;esten Tr&#228;umen, hinaus in die kalte unbarmherzige Welt. Absolut nicht mein Ding. Ich bin da eher der vom Schlafen- bis zum Aufwachen-Typ. Irgendwann stellt sich schon von ganz allein ein Wachzustand ein, in dem man gem&#252;tlich das Bett verlassen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aufstehen an sich ist bereits Folter und nur selten macht es wirklich Spa&#223;. Geweckt aus den s&#252;&#223;esten Tr&#228;umen, hinaus in die kalte unbarmherzige Welt. Absolut nicht mein Ding. Ich bin da eher der vom Schlafen- bis zum Aufwachen-Typ. Irgendwann stellt sich schon von ganz allein ein Wachzustand ein, in dem man gem&#252;tlich das Bett verlassen kann. Der geht leider in keinster Weise konform mit den &#252;blichen Weckzeiten, welche erforderlich sind um p&#252;nktlich in der FH zu erscheinen. Keine dramatische Zeit aber immer noch fr&#252;h muss gegen 8 Uhr morgens das Bett verlassen werden. Eine durchaus attraktive Verbesserung zu fr&#252;heren Zeiten aber immer noch nicht optimal. Man gibt sich ja M&#252;he und so ging es heute nicht nur p&#252;nktlich, sondern sogar rechtzeitig aus dem Bett und aus der Wohnung. Ein Bus fr&#252;her wurde angepeilt. Aufgrund von reichlich Gep&#228;ck erschien der noch &#252;berf&#252;lltere Bus etwas sp&#228;ter erheblich unattraktiver als sowieso schon.</p>
<p>Eine einzige Buslinie h&#228;lt man bei der KVG f&#252;r ausreichend um fast den gesamten Verkehr ans Ostufer zu bew&#228;ltigen. Die 11 stellt im Prinzip die Halsschlagadern aller FH-Studenten dar &#8211; und die ist nicht nur bildlich bis zum Zerbersten gespannt. Der allmorgendliche Klammerblues wird unfreiwillig von mitfahrenden aller Couleur getanzt. Nat&#252;rlich stellen die pers&#246;nlichen Start- und Endpunkte auch f&#252;r die meisten Mitreisenden Ziel und Start dar. An Entlastung und teilweise Freiheit ist also in den meisten F&#228;llen nicht zu denken. Busfahren also von seiner garstigsten Seite. Aufgrund von Leihgaben war der Packesel, im aktuellen Fall von mir h&#246;chst pers&#246;nlich gespielt, reichlich &#252;berladen und nicht gewillt, das morgendliche Gew&#252;hl f&#252;r 10 Minuten mehr Schlaf zu ertragen. Erstaunlicherweise klappte alles reibungslos.</p>
<p>Mehr als Grund genug, misstrauisch zu sein. Doch die morgendliche Verschlafenheit hatte sein hinterlistiges Netz der Verblendung gespannt. Voller Ahnungslosigkeit schloss es sich mit jeder Busstation enger um den schlaftrunkenen Kopf. Am Ziel der Alptr&#228;ume angelangt, schlug die Erkenntnis dann wie ein Presslufthammer auf den Solarplexus. Voller Freude las ich vor 2 Wochen noch &#252;ber den Ausfall einer Vorlesung und den dadurch hervorgerufenen l&#228;ngeren Schlaf. Dabei &#252;bersah ich das kleine aber wichtige Detail, dass es erst 2 Wochen sp&#228;ter zu eben jenem Ausfall kommen w&#252;rde. Eben genau diesem Montag. So stand ich einsam und allein auf weiter Flur mit 2 Leidensgenossen und wusste nicht wohin. An meinem Leid labend nutzten zwangsweise Anwesende meine Situation und verf&#252;hrten mich zu einer html/javascript Lehrstunde. Gequ&#228;lt von den Selbstvorw&#252;rfen &#252;ber diesen eklatanten Mangel an Konzentration im Bereich freihaben, musste ich mit ansehen wie alle die Mensa mit &#220;berraschungst&#252;ten verlie&#223;en. Nur ich nicht.</p>
<p>Kein Freud ohne Leid. Also voran zur n&#228;chsten Vorlesung und den restlichen Tag &#8216;rumbringen. Die erste Erkenntnis in der folgenden Vorlesung ist dann die Tatsache, dass die der folgenden Vorlesung folgenden Vorlesung ebenfalls kurzfristig ausf&#228;llt, womit eine weitere L&#252;cke im prall gef&#252;llten Plan klafft. W&#228;hrend normalerweise Mitteilungen &#252;ber Freistunden mit Freude und Gl&#252;ckseligkeit aufgenommen werden, so bedeutet dies am heutigen Tag doch nur weiteres sinnloses Zeit totschlagen, w&#228;hrend der Tag nicht k&#252;rzer wird. Das die verbleibenden Vorlesungen dann auch noch mit reichlich Unn&#252;tzem gef&#252;llt sind, macht es nicht gerade besser. Untergraben wird jegliches Vorhaben der Dozenten, den Studierenden zum Zuh&#246;ren zu bringen durch die stark gestiegene Demotivation und des sehr allgemeinen Themenbereichs ohne direkte praktische Anwendbarkeit.  Geradezu dankbar muss man da sein, dass morgen ein Referat ansteht und somit die Freistunde mit sinnvoller T&#228;tigkeit genutzt werden konnte, weil zuf&#228;lligerweise mal ein PC-Labor frei war und nicht wie &#252;blich besetzt und &#252;berf&#252;llt.</p>
<p>So neigt sich ein langer Montag dem Ende zu und trumpft zum Ende noch einmal mit massivem  Tastatur-Verbindungsproblemen auf. Ein Montag wie man ihn sich vorstellt und er ist noch nichtmal vorbei. Aber sonst geht&#8217;s mir gut.</p>
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		<title>Motivation durch Gleichg&#252;ltigkeit</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Nov 2008 22:12:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>raven</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Manchmal ist die Suche nach der Motivation eine der schwersten. Man &#252;berlegt sich, warum man &#252;berhaupt etwas machen soll oder wieso man irgendwo hingehen muss. Dabei kommen nicht unbedingt viele motivierende Argumente zusammen. Drau&#223;en ist es kalt, der Weg ist weit und die Zeit kostbar. Warum also opfern f&#252;r etwas, wozu man eh nur mangelnd [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal ist die Suche nach der Motivation eine der schwersten. Man &#252;berlegt sich, warum man &#252;berhaupt etwas machen soll oder wieso man irgendwo hingehen muss. Dabei kommen nicht unbedingt viele motivierende Argumente zusammen. Drau&#223;en ist es kalt, der Weg ist weit und die Zeit kostbar. Warum also opfern f&#252;r etwas, wozu man eh nur mangelnd motiviert ist, von dem man gar nicht nachhaltig &#252;berzeugt ist?! Selbst wenn man den Weg zur St&#228;tte des Geschehens l&#228;ngst get&#228;tigt hat und sowieso nicht wieder so schnell weg kommt, es also gar keinen Unterschied macht, ob man hingeht oder weg bleibt, selbst dann &#252;berkommen einen noch Zweifel, ob man es sich wirklich antun soll. Die St&#252;hle sind hart, der Raum stickig und richtig Ruhe zum anderweitig sinnvollen Besch&#228;ftigen hat man auch nicht. Warum also &#252;berhaupt das Geb&#228;ude betreten? Die Hoffnung, etwas Sinnvolles zu lernen, ist l&#228;ngst dahin und wenn nicht, dann macht sie doch die realistische Betrachtung der Lage, man passt nach 10 Minuten eh nicht mehr auf, zunichte. Dennoch, man geht rein, setzt sich auf einen Platz und fragt sich 10 Minuten sp&#228;ter: was macht man eigentlich hier? War es die Gesellschaft, die mich herlockte, der Herdentrieb, die verpasste Gelegenheit zu fl&#252;chten als noch  Zeit war? Warum fehlt der Rest, der wenig fr&#252;her noch da war, nur man selbst nicht? Man versucht zu folgen und stellt fest, dass es nichts direkt N&#252;tzliches gibt, lediglich Handbuchinformationen, welche auswendig gelernt auch keinen kl&#252;geren Menschen aus einen machen &#8211; h&#246;chstens einen wissenderen. Aber angeben ist eine unfeine Angelegenheit, wird einem als Charakterschw&#228;che ausgelegt.</p>
<p>Kein Nutzen also in dieser Stunde und auch keiner in der n&#228;chsten halben. So verbringt man die Zeit im Selbstzweifel &#8211; bis es wieder losgeht, man wieder vor der T&#252;r, vorm Geb&#228;ude steht und sich fragt: Soll ich wirklich?? Am Ende sitzt man doch wieder in einer der Reihen, jedes Mal vielleicht weiter hinten, aber doch mitten drin. Reflektiert man am Ende des Tages einmal, warum und wieso man dies alles durchgemacht hat, muss man sagen, die Gleichg&#252;ltigkeit ist schuld. Der Wille, sich zu str&#228;uben, war zu gering und so ging  man einfach hin, wo man schon mal da ist. Was besseres hat man eh nicht zu tun und den ganzen Tag schlafen kann man irgendwann auch nicht mehr vor sich selbst rechtfertigen. Aus reiner Gleichg&#252;ltigkeit zeigt man sich von seiner besten Seite und mimt den Daueranwesenden anstelle des Schw&#228;nzers. Gelernt hat man trotzdem nichts, aber wenigstens kann man so tun als h&#228;tte man was sinnvolles gemacht. Das Gewissen ist beruhigt und die Pl&#228;tzchen geplant. Am Ende also ein durch und durch erfolgreicher Tag. Morgen geht&#8217;s weiter, denn irgendwo ist es doch nicht nur Gleichg&#252;ltigkeit. Man wei&#223; es doch inzwischen besser: zu lernen gibt es immer etwas und ist es nur die F&#228;higkeit, seinen Schweinehund zu &#252;berwinden und anwesend zu sein, was da auch gelehrt wird und mit welcher Begr&#252;ndung auch immer.  Irgendwof&#252;r wird es schon gut sein. Hauptsache es geht nicht verloren.</p>
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		<title>Montag, die Drecksau</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 17:48:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>raven</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Montage waren mir ja noch nie sympathisch. Tats&#228;chlich halte ich sie sogar f&#252;r ziemlich suspekt. In Zukunft wird sich das wohl auch nicht &#228;ndern. Direkt nach dem Wochenende schl&#228;gt der Montag gleich mit dem l&#228;ngsten Unitag der Woche zubuche. Eigentlich recht human startet er um 10h, macht aber keine Anstalten, vor 19h wieder aufzuh&#246;ren. Nat&#252;rlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Montage waren mir ja noch nie sympathisch. Tats&#228;chlich halte ich sie sogar f&#252;r ziemlich suspekt. In Zukunft wird sich das wohl auch nicht &#228;ndern. Direkt nach dem Wochenende schl&#228;gt der Montag gleich mit dem l&#228;ngsten Unitag der Woche zubuche. Eigentlich recht human startet er um 10h, macht aber keine Anstalten, vor 19h wieder aufzuh&#246;ren. Nat&#252;rlich ist mir bewusst, dass 9 Stunden Arbeitstag jetzt nicht wirklich Sklavenalltag darstellt, vor allem, da es ja noch reichlich Pausen gibt und wenig zu tun ist. Aber genau dieses Wenig-zu-tun-haben ist das Problem. Da sitzt man noch v&#246;llig verkatert vom Wochenende in einer Vorlesung nach der anderen und versucht, aufmerksam zu wirken, aber die Themenauswahl gr&#228;tscht hinterh&#228;ltig die Motivation um und l&#228;sst lustlose Studenten zur&#252;ck. Ich geb mir wirklich M&#252;he. Wenn ich mir aber Gr&#228;ben und Pits einer CD erkl&#228;ren lassen muss, schaltet irgendwas im Hirn auf Automatik. Wenn der Dozent dann auch noch wirr und inkoh&#228;rent ist, hilft auch seine Freundlichkeit nicht mehr.<br />
So ziehen sich die Stunden und 9 Stunden werden noch l&#228;nger als sie sowieso schon sind. Es ist dabei auch nicht besonders hilfreich, dass gegen 6 verlangt wird, html-maps zu erstellen und die Link-Farbe zu &#228;ndern. Ja klar gibt es gen&#252;gend Teilnehmer, die keine Ahnung haben wie sowas funktioniert und denen man es dringend beibringen muss. Das bedeutet aber nicht, dass ich mich nicht genervt &#252;ber die f&#252;r mich pers&#246;nliche Zeitverschwendung &#228;u&#223;ern darf. Kein Wunder, dass Studenten st&#228;ndig abwesend sind&#8230;</p>
<p>Montag, mit einem solchen Verhalten machst du dir keine Freunde! Au&#223;er, du z&#228;hlst die wachsenden Mitgliedszahlen des Clubs Freunde zur Abschaffung des Montags.</p>
<p>F&#252;r&#8217;s Erste w&#228;re wieder ein Montag geschafft. Der Rest der Woche sieht auch gleich viel rosiger aus. Mittwoch und Freitag biedern sich mit lediglich zwei Vorlesungen an und Donnerstag macht gleich ganz frei. Das stimmt mich wohlgesonnen und motiviert, trotz des Startes, weiter zu machen.</p>
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		<title>Erster echter Tag</title>
		<link>http://www.absolutraven.de/2008/09/erster-echter-tag/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Sep 2008 21:29:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>raven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nörgeln]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Live notiert]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>

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		<description><![CDATA[Da war ja heute was! Der erste Tag mit richtigen Vorlesungen und so Zeug. Sprich, der erste Tag, an dem man sich mal so richtig als Student f&#252;hlen konnte ohne st&#228;ndig das Gef&#252;hl zu haben, am Tag der offenen T&#252;r zuf&#228;llig in die FH gestolpert zu sein. Studentengerecht fing der Tag f&#252;r mich dann auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da war ja heute was! Der erste Tag mit richtigen Vorlesungen und so Zeug. Sprich, der erste Tag, an dem man sich mal so richtig als Student f&#252;hlen konnte ohne st&#228;ndig das Gef&#252;hl zu haben, am Tag der offenen T&#252;r zuf&#228;llig in die FH gestolpert zu sein. Studentengerecht fing der Tag f&#252;r mich dann auch erst um 10 Uhr an, also theoretisch. Praktisch habe ich bisher noch nicht das N&#228;chtigen auf dem Campus eingef&#252;hrt, sodass man nat&#252;rlich etwas fr&#252;her aufstehen musste. Allerdings noch v&#246;llig im Rahmen. Morgen ist die erste Vorlesung &#252;brigens erst um 12:15, bin total begeistert, dass mein Schlafrhythmus so gut ber&#252;cksichtigt wird.</p>
<p>Die erste Stunde, Seminar, &#220;bung oder was wei&#223; ich, es fand jedenfalls nicht im H&#246;rsaal statt, war Desktop Publishing. Was haben wir gelernt? Starke Punkte, ach und schwache Punkte. Wir haben Punkte gesetzt. Nicht unbedingt gemalt, haupts&#228;chlich gesetzt. Gestaltung beschreibt das Thema wohl am besten und die Aufgabe der Stunde: stelle z.B. traurig und fr&#246;hlich nur mit schwarzen Punkten dar oder, wie in meinem Fall, stark und schwach. Aufmerksamkeit war nur erforderlich um mitzubekommen, welche Kn&#246;pfe es an der mir neuen Software zu dr&#252;cken galt. So schlimm war es nicht, aber auch noch nicht mitrei&#223;end, daf&#252;r soll ich mir jetzt Spr&#252;hkleber besorgen. Was die sich alles einfallen lassen um die Wirtschaft anzukurbeln&#8230;</p>
<p>Danach war die erste richtige Vorlesung im kleinen H&#246;rsaal dran. Inklusive Klapptisch, rutschigem und unbequemem Stuhl und reichlich St&#246;rger&#228;uschen. Audio- und Videotechnik war diesmal das Thema. Crashkurs Physik im Bereich Audio h&#228;tte man&#8217;s auch nennen k&#246;nnen. Aber da kommen wir sp&#228;ter noch drauf. Zumindestens sagte das der Mann, der vorne stand, dauernd. Ansonsten ist mir mein Stift runtergefallen. Offenbar geh&#246;rt das zum Initiationsritus. Es war jedenfalls nicht der erste und auch nicht der letzte. Spannend ist dann doch was anderes, aber was soll man von der Theorie auch anderes erwarten. Bisher hat sich mir noch nicht der dramatische Unterschied zum Schulunterricht herauskristallisiert. Bis auf den Punkt, dass es eine h&#246;here Teilnehmerfluktuation gibt. Das schlimmste an der Sache ist vermutlich, dass meiner einer w&#228;hrend er zuh&#246;ren sollte, sich lieber Notizen f&#252;r eben diesen Text gemacht hat. Das schon in der 2ten Stunde. Das kann ja was werden&#8230; Zu diesem Zeitpunkt war ich allerdings noch nicht wirklich davon &#252;berzeugt, dass es ernsthaft wichtige Infos zu h&#246;ren gibt. Wobei, bin ich immer noch nicht. Zugegeben, das denk ich in den meisten F&#228;llen, Aber es waren nunmal alles sehr allgemeine Dinge, Grundlagen von mir aus, Dinge, die man mal geh&#246;rt haben sollte aber eben auch keine speziell wichtigen Dinge. Vielleicht hab ich bisher auch einfach keinen Bezug zu Audiotechnik. Wenigstens macht der Dozent den Eindruck, von der freundlichen Art zu sein. Trotzdem, so ein Verhalten darf nicht gef&#246;rdert werden, ich versuche mich in Zukunft st&#228;rker zu motivieren.</p>
<p>Der Tag wurde dann noch mit Methoden wissenschaftlicher Arbeit und Digitalen Medien abgeschlossen. In dem einen war mal wieder fr&#246;hliches Namensaufsagen angesagt und in dem anderen, joa, der Schluss des Tages. Kein besonders aufregender Tag, aber das sollte auch gar nicht so negativ ausgelegt werden. Tag Nummer Eins der Vorlesungszeit ist damit geschafft, der zweite kann kommen.</p>
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