Gemeinsam Gekochtes

Alleine essen macht dick. Um eben dies zu vermeiden, wurde sich in völlig überdrehter Runde zum Kochen bei Stephan getroffen. Während die kulinarische Planung gewissenhaft von Andrea bewerkstelligt wurde, kümmerten sich Pia und Franzi darum, dass auch ja keine der vorhandenen Kameras längere Zeit ohne Auszulösen rumstanden. So ergibt sich eine fröhliche Bildermischung des Abends, der nicht nur sättigend, sondern auch erheiternd war.

Das Rezept des Abends:

  • Ein freier Donnerstag, der den vorgehenden Abend zur freien Verplanung ermöglicht
  • scharfer Salat zur Einstimmung
  • genügend Objekte für die Damen zum posieren
  • ein Wok gefüllt mit viel Obst und ausreichend Nudeln, nicht unter 1kg
  • Motiviertes Personal mit viel Freude am Schabernack
  • Disney Film Musik zum Ausklang, Dosierung überdenken

Die obligatorische 30 Sekunden Zusammenfassung darf natürlich auch nicht fehlen.  Diesen und die Bilder gibt es wenn man auf den Read-more-Link klickt.

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Montag, die Drecksau

Montage waren mir ja noch nie sympathisch. Tatsächlich halte ich sie sogar für ziemlich suspekt. In Zukunft wird sich das wohl auch nicht ändern. Direkt nach dem Wochenende schlägt der Montag gleich mit dem längsten Unitag der Woche zubuche. Eigentlich recht human startet er um 10h, macht aber keine Anstalten, vor 19h wieder aufzuhören. Natürlich ist mir bewusst, dass 9 Stunden Arbeitstag jetzt nicht wirklich Sklavenalltag darstellt, vor allem, da es ja noch reichlich Pausen gibt und wenig zu tun ist. Aber genau dieses Wenig-zu-tun-haben ist das Problem. Da sitzt man noch völlig verkatert vom Wochenende in einer Vorlesung nach der anderen und versucht, aufmerksam zu wirken, aber die Themenauswahl grätscht hinterhältig die Motivation um und lässt lustlose Studenten zurück. Ich geb mir wirklich Mühe. Wenn ich mir aber Gräben und Pits einer CD erklären lassen muss, schaltet irgendwas im Hirn auf Automatik. Wenn der Dozent dann auch noch wirr und inkohärent ist, hilft auch seine Freundlichkeit nicht mehr.
So ziehen sich die Stunden und 9 Stunden werden noch länger als sie sowieso schon sind. Es ist dabei auch nicht besonders hilfreich, dass gegen 6 verlangt wird, html-maps zu erstellen und die Link-Farbe zu ändern. Ja klar gibt es genügend Teilnehmer, die keine Ahnung haben wie sowas funktioniert und denen man es dringend beibringen muss. Das bedeutet aber nicht, dass ich mich nicht genervt über die für mich persönliche Zeitverschwendung äußern darf. Kein Wunder, dass Studenten ständig abwesend sind…

Montag, mit einem solchen Verhalten machst du dir keine Freunde! Außer, du zählst die wachsenden Mitgliedszahlen des Clubs Freunde zur Abschaffung des Montags.

Für’s Erste wäre wieder ein Montag geschafft. Der Rest der Woche sieht auch gleich viel rosiger aus. Mittwoch und Freitag biedern sich mit lediglich zwei Vorlesungen an und Donnerstag macht gleich ganz frei. Das stimmt mich wohlgesonnen und motiviert, trotz des Startes, weiter zu machen.

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Von interessant bis entspannt

Die Geschichte und das Leben an sich sind eine riesige Ansammlung von Wiederholungen. So verwundert es dann auch nicht, dass der größte Teil Studium bisher Wiederholung war. Was zwar nervig ist, aber unvermeidbar wenn es darum geht Menschen verschiedener Vorbildung auf ein Level zu bringen. So freute ich mich bisher in den Einführungsvorlesungen zu Projektmanagement, Informatik, Programmierung aber auch in Medientechnik viel bekanntes zu hören. Was ist ein Bit, wie geht html, Subnetting oder wodurch zeichnet sich ein Projekt aus. Aber wahrscheinlich braucht mein Holzschädel auch mindestens zwei Wiederholungen, bis es endlich auch fest drin ist. Lediglich die Motivation leidet darunter, denn schließlich erfolgte die Flucht ins Studium um eben diesen technischen Dingen zu entfliehen. Zeigt mal wieder, dass man der Technik nirgends mehr entfliehen kann.

Dafür zeichnet sich aber eben auch in den andern Fächern wie Mediendesign oder Fotografie ab, was noch alles kommt und auch, wo die Vorbildung fehlt. So steht das erste große Projekt bereits fest: eine Plakatserie erstellen mit Doku und allem. Abgabe erst nächstes Jahr, möglicherweise also noch ausreichend Zeit, wenn man sich denn über die Umsetzung der Ideen sicher wäre. Aber dafür ist man ja am Studieren, um eben dies zu lernen. Schneller als einem lieb ist, hat sich das vorhandene Wissen aufgebraucht und dann heißt es richtig ernsthaft lernen. Wo wir wieder bei der Wiederholung sind. Will gar nicht meckern, habs ja so gewollt. Jetzt ist erstmal Wochenende, es gilt noch ein Selbstporträt zu erstellen und das womöglich letzte Aufbäumen der Sonne gegenüber dem Winter zu genießen. Auf gehts.

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Erster echter Tag

Da war ja heute was! Der erste Tag mit richtigen Vorlesungen und so Zeug. Sprich, der erste Tag, an dem man sich mal so richtig als Student fühlen konnte ohne ständig das Gefühl zu haben, am Tag der offenen Tür zufällig in die FH gestolpert zu sein. Studentengerecht fing der Tag für mich dann auch erst um 10 Uhr an, also theoretisch. Praktisch habe ich bisher noch nicht das Nächtigen auf dem Campus eingeführt, sodass man natürlich etwas früher aufstehen musste. Allerdings noch völlig im Rahmen. Morgen ist die erste Vorlesung übrigens erst um 12:15, bin total begeistert, dass mein Schlafrhythmus so gut berücksichtigt wird.

Die erste Stunde, Seminar, Übung oder was weiß ich, es fand jedenfalls nicht im Hörsaal statt, war Desktop Publishing. Was haben wir gelernt? Starke Punkte, ach und schwache Punkte. Wir haben Punkte gesetzt. Nicht unbedingt gemalt, hauptsächlich gesetzt. Gestaltung beschreibt das Thema wohl am besten und die Aufgabe der Stunde: stelle z.B. traurig und fröhlich nur mit schwarzen Punkten dar oder, wie in meinem Fall, stark und schwach. Aufmerksamkeit war nur erforderlich um mitzubekommen, welche Knöpfe es an der mir neuen Software zu drücken galt. So schlimm war es nicht, aber auch noch nicht mitreißend, dafür soll ich mir jetzt Sprühkleber besorgen. Was die sich alles einfallen lassen um die Wirtschaft anzukurbeln…

Danach war die erste richtige Vorlesung im kleinen Hörsaal dran. Inklusive Klapptisch, rutschigem und unbequemem Stuhl und reichlich Störgeräuschen. Audio- und Videotechnik war diesmal das Thema. Crashkurs Physik im Bereich Audio hätte man’s auch nennen können. Aber da kommen wir später noch drauf. Zumindestens sagte das der Mann, der vorne stand, dauernd. Ansonsten ist mir mein Stift runtergefallen. Offenbar gehört das zum Initiationsritus. Es war jedenfalls nicht der erste und auch nicht der letzte. Spannend ist dann doch was anderes, aber was soll man von der Theorie auch anderes erwarten. Bisher hat sich mir noch nicht der dramatische Unterschied zum Schulunterricht herauskristallisiert. Bis auf den Punkt, dass es eine höhere Teilnehmerfluktuation gibt. Das schlimmste an der Sache ist vermutlich, dass meiner einer während er zuhören sollte, sich lieber Notizen für eben diesen Text gemacht hat. Das schon in der 2ten Stunde. Das kann ja was werden… Zu diesem Zeitpunkt war ich allerdings noch nicht wirklich davon überzeugt, dass es ernsthaft wichtige Infos zu hören gibt. Wobei, bin ich immer noch nicht. Zugegeben, das denk ich in den meisten Fällen, Aber es waren nunmal alles sehr allgemeine Dinge, Grundlagen von mir aus, Dinge, die man mal gehört haben sollte aber eben auch keine speziell wichtigen Dinge. Vielleicht hab ich bisher auch einfach keinen Bezug zu Audiotechnik. Wenigstens macht der Dozent den Eindruck, von der freundlichen Art zu sein. Trotzdem, so ein Verhalten darf nicht gefördert werden, ich versuche mich in Zukunft stärker zu motivieren.

Der Tag wurde dann noch mit Methoden wissenschaftlicher Arbeit und Digitalen Medien abgeschlossen. In dem einen war mal wieder fröhliches Namensaufsagen angesagt und in dem anderen, joa, der Schluss des Tages. Kein besonders aufregender Tag, aber das sollte auch gar nicht so negativ ausgelegt werden. Tag Nummer Eins der Vorlesungszeit ist damit geschafft, der zweite kann kommen.

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Inhalte generieren ohne Rücksicht auf Substanz

Da hat man nach langer Zeit endlich wieder seine eigene Seite online, alle warten hungrig auf Lesestoff und dann hat man nichts zu erzählen. Super Story. Aber so ist das nun mal. Nur, weil plötzlich wieder die Plattform zur Verfügung steht, sprudeln nicht sofort die passenden Inhalte. Dabei hatte man in der Seiten-freien-Zeit ständig irgendwas, aber eben keinen Ort zum Reinschreiben. Jetzt könnte natürlich schnell der Eindruck entstehen, im Leben passiere einfach nichts, totale Langeweile und Alltagstrott. Dem ist natürlich nicht so, also wirklich. Selbst wenn, erstaunlicherweise empfinde ich nicht zwangsläufig einen direkten Zusammenhang zwischen Schreibdrang und Erlebnis. Da passiert schon mal die lebensverändernde Schicksalswendung aber man verschwendet nicht mal den Gedanken daran, es nieder zu schreiben und dann wieder sitzt man gelangweilt auf der Couch und verspürt den unbedingten Drang, seinen Gedanken Ausdruck zu verleihen.

Der Text mag gezwungen wirken, aber das kann nur am Inhalt liegen. Denn der Wille, etwas, irgendwas zu schreiben, ist da und jetzt, wo die Worte Stück für Stück erscheinen, da stellt sich auch die Sehnsucht nach Inhalt wieder ein. Allmählich flutscht es wieder, zumindestens empfinde ich das so. Holpriger Anfang, unentschlossen, worum es überhaupt gehen soll aber mit der Zeit wird es zu einem Text mit Inhalt. Wenn man schon blockiert ist und nicht weiß, worüber man schreiben soll, schreibt man halt über eben jene Blockade, wunderbar meta und damit perfekt für einen Blog geeignet.

Vorhin hab ich mir übrigens ein ganz herrliches Sandwich gemacht, Gurke, Tomate, Käse, Wurst und 3 verschiedene Soßen. Schmeckte bzw. schmeckt hervorragend. Wäre der Text um eben jenes Sandwich gegangen, wäre er sicherlich auch nicht interessanter gewesen, wohl aber schmackhafter. Wo der Punkt ist? Die Frage stell ich mir auch. Es geht wohl einfach darum, dass zu langes Hocken auf der Couch matschig macht. Bevor man also völlig verflüssigt, ist es gar nicht so verkehrt, ein wenig Gehirnjogging zu betreiben und etwas von dem Matsch zu virtuellem Papier zu bringen. Klar oder? Oder auch nicht. Was solls. Es geht darum, der Schreibblockade zu entgehen, bevor sie komplett dicht macht. Habe ich hiermit getan. Wäre das also auch erledigt, womit ich mich wieder dem Sandwich widmen kann. Bisher also ein durch und durch erfolgreicher Sonntag.

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    • ExCheffe: Cool, endlich mal ein neuer Film :-) Vieleicht ein bischen wenig Blut... ...
    • Notti Deodato: Ich mag unseren Film *g* Und vorallem unsere tollen Künstlernamen ;) ...
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