Erster echter Tag

Da war ja heute was! Der erste Tag mit richtigen Vorlesungen und so Zeug. Sprich, der erste Tag, an dem man sich mal so richtig als Student fühlen konnte ohne ständig das Gefühl zu haben, am Tag der offenen Tür zufällig in die FH gestolpert zu sein. Studentengerecht fing der Tag für mich dann auch erst um 10 Uhr an, also theoretisch. Praktisch habe ich bisher noch nicht das Nächtigen auf dem Campus eingeführt, sodass man natürlich etwas früher aufstehen musste. Allerdings noch völlig im Rahmen. Morgen ist die erste Vorlesung übrigens erst um 12:15, bin total begeistert, dass mein Schlafrhythmus so gut berücksichtigt wird.

Die erste Stunde, Seminar, Übung oder was weiß ich, es fand jedenfalls nicht im Hörsaal statt, war Desktop Publishing. Was haben wir gelernt? Starke Punkte, ach und schwache Punkte. Wir haben Punkte gesetzt. Nicht unbedingt gemalt, hauptsächlich gesetzt. Gestaltung beschreibt das Thema wohl am besten und die Aufgabe der Stunde: stelle z.B. traurig und fröhlich nur mit schwarzen Punkten dar oder, wie in meinem Fall, stark und schwach. Aufmerksamkeit war nur erforderlich um mitzubekommen, welche Knöpfe es an der mir neuen Software zu drücken galt. So schlimm war es nicht, aber auch noch nicht mitreißend, dafür soll ich mir jetzt Sprühkleber besorgen. Was die sich alles einfallen lassen um die Wirtschaft anzukurbeln…

Danach war die erste richtige Vorlesung im kleinen Hörsaal dran. Inklusive Klapptisch, rutschigem und unbequemem Stuhl und reichlich Störgeräuschen. Audio- und Videotechnik war diesmal das Thema. Crashkurs Physik im Bereich Audio hätte man’s auch nennen können. Aber da kommen wir später noch drauf. Zumindestens sagte das der Mann, der vorne stand, dauernd. Ansonsten ist mir mein Stift runtergefallen. Offenbar gehört das zum Initiationsritus. Es war jedenfalls nicht der erste und auch nicht der letzte. Spannend ist dann doch was anderes, aber was soll man von der Theorie auch anderes erwarten. Bisher hat sich mir noch nicht der dramatische Unterschied zum Schulunterricht herauskristallisiert. Bis auf den Punkt, dass es eine höhere Teilnehmerfluktuation gibt. Das schlimmste an der Sache ist vermutlich, dass meiner einer während er zuhören sollte, sich lieber Notizen für eben diesen Text gemacht hat. Das schon in der 2ten Stunde. Das kann ja was werden… Zu diesem Zeitpunkt war ich allerdings noch nicht wirklich davon überzeugt, dass es ernsthaft wichtige Infos zu hören gibt. Wobei, bin ich immer noch nicht. Zugegeben, das denk ich in den meisten Fällen, Aber es waren nunmal alles sehr allgemeine Dinge, Grundlagen von mir aus, Dinge, die man mal gehört haben sollte aber eben auch keine speziell wichtigen Dinge. Vielleicht hab ich bisher auch einfach keinen Bezug zu Audiotechnik. Wenigstens macht der Dozent den Eindruck, von der freundlichen Art zu sein. Trotzdem, so ein Verhalten darf nicht gefördert werden, ich versuche mich in Zukunft stärker zu motivieren.

Der Tag wurde dann noch mit Methoden wissenschaftlicher Arbeit und Digitalen Medien abgeschlossen. In dem einen war mal wieder fröhliches Namensaufsagen angesagt und in dem anderen, joa, der Schluss des Tages. Kein besonders aufregender Tag, aber das sollte auch gar nicht so negativ ausgelegt werden. Tag Nummer Eins der Vorlesungszeit ist damit geschafft, der zweite kann kommen.

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Inhalte generieren ohne Rücksicht auf Substanz

Da hat man nach langer Zeit endlich wieder seine eigene Seite online, alle warten hungrig auf Lesestoff und dann hat man nichts zu erzählen. Super Story. Aber so ist das nun mal. Nur, weil plötzlich wieder die Plattform zur Verfügung steht, sprudeln nicht sofort die passenden Inhalte. Dabei hatte man in der Seiten-freien-Zeit ständig irgendwas, aber eben keinen Ort zum Reinschreiben. Jetzt könnte natürlich schnell der Eindruck entstehen, im Leben passiere einfach nichts, totale Langeweile und Alltagstrott. Dem ist natürlich nicht so, also wirklich. Selbst wenn, erstaunlicherweise empfinde ich nicht zwangsläufig einen direkten Zusammenhang zwischen Schreibdrang und Erlebnis. Da passiert schon mal die lebensverändernde Schicksalswendung aber man verschwendet nicht mal den Gedanken daran, es nieder zu schreiben und dann wieder sitzt man gelangweilt auf der Couch und verspürt den unbedingten Drang, seinen Gedanken Ausdruck zu verleihen.

Der Text mag gezwungen wirken, aber das kann nur am Inhalt liegen. Denn der Wille, etwas, irgendwas zu schreiben, ist da und jetzt, wo die Worte Stück für Stück erscheinen, da stellt sich auch die Sehnsucht nach Inhalt wieder ein. Allmählich flutscht es wieder, zumindestens empfinde ich das so. Holpriger Anfang, unentschlossen, worum es überhaupt gehen soll aber mit der Zeit wird es zu einem Text mit Inhalt. Wenn man schon blockiert ist und nicht weiß, worüber man schreiben soll, schreibt man halt über eben jene Blockade, wunderbar meta und damit perfekt für einen Blog geeignet.

Vorhin hab ich mir übrigens ein ganz herrliches Sandwich gemacht, Gurke, Tomate, Käse, Wurst und 3 verschiedene Soßen. Schmeckte bzw. schmeckt hervorragend. Wäre der Text um eben jenes Sandwich gegangen, wäre er sicherlich auch nicht interessanter gewesen, wohl aber schmackhafter. Wo der Punkt ist? Die Frage stell ich mir auch. Es geht wohl einfach darum, dass zu langes Hocken auf der Couch matschig macht. Bevor man also völlig verflüssigt, ist es gar nicht so verkehrt, ein wenig Gehirnjogging zu betreiben und etwas von dem Matsch zu virtuellem Papier zu bringen. Klar oder? Oder auch nicht. Was solls. Es geht darum, der Schreibblockade zu entgehen, bevor sie komplett dicht macht. Habe ich hiermit getan. Wäre das also auch erledigt, womit ich mich wieder dem Sandwich widmen kann. Bisher also ein durch und durch erfolgreicher Sonntag.

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Frisch und fröhlich ins neue Leben

Sechs Monate gehen schneller vorbei als man manchmal glaubt. Wenn man dann auch noch einen Moment nicht aufpasst, ist man am Ende plötzlich Student. So erst kürzlich geschehen. Die letzten 6 Monate war ich damit beschäftigt, Technische Dokumentationen zu schreiben. Der eine oder andere mag sich erinnern, sofern er hin und wieder auf der Vorgänger-Seite vorbeigeschaut hatte. Zum Ende dieser Zeit hieß es sich entscheiden. Entscheidungen sind absolut nicht meine Stärke, aber was muss, das muss nunmal. Jedenfalls stand noch immer der Wunsch im Raum, sich endlich mal richtig zu entspannen und zu erholen, also wurde sich mit der Bewerbernummer 666 um einen Platz im Studiengang Multimedia Production (wer wie was wo wissen will, einfach dem Link folgen) an der FH Kiel beworben. Interessanterweise kam sogar eine Annahme zurück. Was zur Folge hatte, dass ich seit exakt letzter Woche als MMP’ler an der FH Kiel rumhüpfe.

Der Erwartungshaltung entsprechend sind bzw. waren die ersten zwei Wochen gespickt mit viel Freizeit und Alkohol. Die Klischeekasse hat sich jedenfalls reichlich gefreut. Die Befürchtung besteht zwar, dass es in Zukunft durchaus intensiver werden könnte, aber dem blicke ich völlig hoffnungsvoll entgegen. Immerhin kann ich jetzt sagen, ich mach was mit Medien. Dementsprechend bin ich auch total übermotiviert und habe doch glatt eine Bildergalerie eingebaut. Wie erwähnt, sollte das eigentlich noch warten und ich hätte das ganze auch gerne in umfangreicher und mehr Funktionen. Aber vorerst erfüllt es seinen Zweck und so kann ich die Bilder der Erstifahrt nach Fehmarn präsentieren. Für alle, die dabei waren, es gern gewesen wären und die einfach nur mal Spannern wollen. Also alles wie immer.

Am ersten Wochenende der ersten Woche ging es von Freitag bis Sonntag in eine Herberge auf Fehmarn. Berufliche Fortbildung unter Anleitung der älteren Semester. Ausgestattet mit dem vollen Programm der Vorgänger und der Motivation der Nachfolger wurde sich feucht fröhlich durchs Wochenende gearbeitet. Inklusive Namensgedächnisbildender Spiele, informierenden Einblicken und viel gutem Wetter. Ich denke, man kann durchaus den Ausrichtern das Lob des Erfolgs aussprechen. Bilder, es ging um Bilder. Nach dem Klick auf Mehr geht’s dann endlich um Bilder. Wollen die Seite ja nicht gleich am Anfang überladen.

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Es geht wieder los

Man mag es kaum glauben, aber es ist nichtmal 4 Monate her, dass absolutraven.de den feigen Löschtod erlitt und im ewigen Internet verschwand. Doch schon jetzt, sogar noch im selben Jahr, gibt es wieder eine Seite, die absolut raven im Internet vertritt. Ich hoffe doch sehr, den einen oder anderen freut das genauso wie mich. Ein wenig muss ich mich noch warm schreiben, nach so langer Pause sind die Finger noch ein wenig knarzig, aber das wird schon.

Aufgrund des Verzichts der komplett händigen Programmierung war der Zeitansatz fürs Zusammenklöppeln dann auch gleich um ein Vielfaches kürzer. Wie man sieht, läuft hier jetzt ein Wordpress, welches aber immernoch genügend Ecken lässt, wo man sich programmiertechnisch austoben kann. Vorerst bin ich damit zufrieden, was es kann und wie es aussieht. Das ganze benötigt aber erstmal einen Praxistest. Guckt euch also gerne um und probiert alles aus. Wollen wir hoffen, dass alles funktioniert wie es soll. Im Gegensatz zur alten Seite sind einige Funktionen abhanden gekommen. Hauptsächlich betrifft das aber den Themenbereich Bilder. Die anderen Dinge fanden eh nur marginal Anklang. Was den Bilderbereich angeht: eigentlich sollte die technische Umsetzung erstmal noch warten. Aber vielleicht passiert da doch demnächst gleich noch was. Vorerst würde ich mich jedenfalls über Feedback zur neuen Seite freuen, gerne nehm ich auch Tipps zum Umgang mit Wordpress entgegen.

Soviel also erstmal dazu. Internet, ich bin zurück! Auf geht’s zu neuen Ufern.

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Revival of the Fittest

I’m back for good!

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    • ExCheffe: Na, Mensch, ich dachte schon der Raven wurde von wilden Jägern erlegt. Schön zu lesen, es geht vorra ...
    • ExCheffe: Hey, euch allen auch fröhliche Weihnachten und ein gesundes und erfolgreiches 2010. Weihnachtliche G ...
    • ExCheffe: Cool, endlich mal ein neuer Film :-) Vieleicht ein bischen wenig Blut... ...
    • Notti Deodato: Ich mag unseren Film *g* Und vorallem unsere tollen Künstlernamen ;) ...
    • Schaps: Und ich vergess immer, dass es YES nicht immer gibt...naja, das zeigt ja, dass ich das iwie nie esse ...