Wochenendstart per Klausur in Wunderbar

Kann man durchaus mal so sagen. Zwei weitere Noten zum Wochenende und beide erzeugen ein herrliches Gefühl. Zum Ausdruck bringen wir das ganze mal musikalisch:

Direkt A-W-E-S-O-M-E

Jetzt noch eine Klausur am Montag über Internet und Informatik, vor der es mir erstaunlich wenig graust und das Semester wäre geschafft. Mögen die restlichen Noten auch so ausfallen und das ganze wird ein 1a Start.

Kategorien: Leben | Schreib einen Kommentar

Kleine Projektshow

Der erste Teil wäre geschafft. Mit dieser Woche sind alle Projekte fürs erste Semester abgegeben – was nicht wirklich bedeutet, dass jetzt Ruhe und Entspannung vorherrscht. Theoretisch müsste ja für die anstehenden Klausuren in der nächsten Woche gelernt werden. Das geschieht noch nicht ganz so intensiv wie gewünscht, aber ich arbeite dran.

Jedenfalls Projekte. Mehrere mussten erledigt werden und fast jedes davon hat mich um eine Menge Schlaf gebracht. Zum ersten musste eine HTML-Seite erstellt werden. Die kostete nicht allzu viel Schlaf. Dann musste eine drei Minuten Show für den Mediendom erstellt werden. Dank komischer Digistar Software, welche auch nur in der FH läuft, kostete das reichlich Zeit. So verbrachte ich sicherlich 5 Tage nur in der FH um diese drei Minuten voll zu bekommen. Wenigstens war man nicht allein. Schon erstaunlich, wenn man an einem Sonntag Morgen in die FH tuckert und der Labor-Raum bereits fast voll besetzt ist. Selbst, wenn man abends um 11 endlich abhaut, kommen noch neue Leute, die wiederum die Nacht dort verbringen. Eigentlich konnte man zu jederzeit kommen, irgendwer war immer da. Ein sehr heimeliges Gefühl, was noch durch Pizza und Bier unterstützt wurde. Inzwischen trifft man natürlich kaum noch jemanden. Weiterhin stand noch an, eine Fotoserie aus drei Bildern zu erstellen. Als Thema stand “Sterne über Kiel” an. Dieses Jahr ist Jahr der Astronomie und um das auch in Kiel zu feiern, wurde das Ganze hier unter das Motto “Sterne über Kiel” gestellt mit allem möglichen Krimskrams an Veranstaltungen. Natürlich macht auch die FH mit ihrem Planetarium mit und so bekamen wir das Thema überall zur Bearbeitung. So auch bei der Erstellung einer Plakatserie, wieder drei Stück. Wie auch die Bilder konnte das Ganze frei interpretiert werden, nur irgendwie musste ein Bezug zu Kiel&Sternen sein. Damit es nicht langweilig wird, war auch eine Alternativ-Serie gefordert. Zum Abschluss waren dann noch Logos gefordert. Die Büchereizentrale S-H will ein neues. Was gibt es besseres, als sich die für umsonst von Studenten machen zu lassen. Ihr Logo sollte neu und innovativ sein, gleichzeitig aber auch so aussehen wie das alte, quasi. So wie es halt immer ist. Jedenfalls mussten diese drei Projekte nicht nur ausgeführt sondern auch dokumentiert werden. Dadurch hatte ich die Woche vor der Abgabe nicht mit Schlaf vor 4 Uhr zu rechnen und zwischendurch wurde auch schon mal durchgemacht. Recht -und Frühzeitig anfangen ist doch quatsch. Dabei sprang für Fotografie eine 10 Seiten Doku und für Plakat&Logo eine 39 Seiten Doku raus. Hoffen wir, dass es reicht und alles drin steht. Damit das Ganze aber nicht in irgendwelchen Aktenschränken vermodert und sich der Rest der Welt auch mal ein Bild machen kann, gibt es nach dem Klick auf Read More eine kleine Projektshow, in der man das Ganze begutachten kann. Lediglich die Mediendomshow gibt es nicht zu sehen. Wer zufällig einen herumstehen hat, dem kann ich ja mal das Skript zukommen lassen ;-)

Read More »

Kategorien: Projekte | 1 Kommentare

Reactivated: Nächte wie Tage

Am Ende wiederholt sich alles ja doch. So berichtete ich gestern noch davon wie ich selbst kasteiend die Nacht ohne Schlaf verbringe um wieder einen normalisierten Schlafrhythmus zu erhalten. Um 23:59 bin ich an dem Tag übrigens ins Bett gefallen, damit waren dann auch 36h rum. Irgendwo weit hinten in den Erinnerungen schlummerte ein verstecktes Neuron, welches meint, eben dieses schon einmal erlebt zu haben. Ein Blick in die traurigen Archiv Reste offenbart tatsächlich: am 08.01.2008 hatte ich einen Text online, der beschreibt wie ich die Nacht durchmache um wieder vom Urlaubs- in den Arbeitsrhythmus zu kommen. Wunderbar wie regelmäßig ich doch arbeite und tatsächlich treffen die Gedanken auch jetzt wieder exakt zu, nur, dass es nicht mehr arbeiten, sondern studieren heißt. Kleiner aber feiner Unterschied.

Zur Erinnerung gibt es dieses Zeitdokument jetzt noch einmal zu lesen. Vielleicht wird es ja eine Reihe. Hier also der orginal „Tage wie Nächte” Text vom 08.01.2008:

Leichter wird es wahrlich nicht. Heute war der erste Arbeitstag für mich im neuen Jahr. Die letzten Tage des Urlaubs hatte der Körper dazu genutzt, mich seinem Biorhythmus anzupassen. Was das angeht, ist er definitiv im Teenageralter hängen geblieben. Tagsüber schlafen und mitten in der Nacht plötzlich zu Höchstleistungen auflaufen. Da hilft auch früh aufstehen oder Willenskraft nichts. Mein Körper ist einfach für die Nachtnutzung konzipiert.

So kam ich in den Genuss einiger Sonnenaufgänge und konnte der Stadt dabei zu sehen wie sie allmählich zu Leben erwacht. Es hat etwas sehr beruhigendes, den hektischen, lärmenden Tag zu verschlafen und die Ruhe der Nacht und des frühen Morgens zu genießen. Wenn sich die ersten Wagemutigen in das dämmrige Licht des klammen Morgens wagen, freut man sich um so mehr über die wärmende Decke und das wohlige Gefühl, gleich friedlich einzuschlafen. Auch wenn das wohl hauptsächlich auf die schändliche Schadenfreude zurückzuführen ist. Es ist einfach etwas vollkommen anderes, wenn man nach langer gemeinsamer Zeit der entschwindenden Nacht Auf Wiedersehen sagt, als wenn man nur aufsteht und vielleicht noch die letzten Momente der Abreise sieht. Sitzt man auf der Couch im Halbdunkeln mit dem Blick aus dem Fenster, so kann man einen Moment der Ruhe und Entspannung erleben, gepaart mit Aufbruchstimmung. In diesem Moment glaubt man auf Schlaf verzichten zu können. Der Tag liegt vor einem, man ist voller Elan und nichts kann einen stoppen, höchstens noch das eine oder andere Stündchen, bis auch endlich alle anderen aufgestanden sind und die nächtliche Einsamkeit ein Ende hat. Zurück in die Arme der Gesellschaft, nur ein wenig länger müsste man durchhalten. Die Realität holt einen sehr viel schneller ein als man denkt. Plötzlich überkommt einen der unerbittliche Ruf nach Schlaf und die stille Welt um einen herum bietet einem nichts mehr, um sich wach zu halten. Der Elan schwindet und die Kälte des Tages bricht über einen herein. Spätestens jetzt sollte man doch besser dem Ruf folgen und den geschundenen Körper schlafen legen.

Jedenfalls lässt sich so ein Biorhythmus nur schwer und vereinzelt mit der Arbeitswelt vereinen. Mal abgesehen davon, dass nur, weil ich Nachtaktiv bin, es noch lange nicht heißt, dass ich auch nachts arbeiten will. Vielleicht doch auf Dauer etwas einsam. Zum Arbeitsbeginn muss der Körper aber wieder auf Linie gebracht werden. Zackiges Aufstehen am frühen Morgen und pünktliches Ins-Bett-Legen am Abend. Ja sicher, hat ja auch vorher schon so super geklappt… Dementsprechend war das mit dem Schlafen in der letzten Nacht nur vereinzelt möglich. Ein Aufwachen verbunden mit einem Aufstehen um halb fünf Uhr morgens konnte erst nach über einer Stunde beendet werden, wobei vor halb 2 eh nicht an schlafen zu denken war. So leid mir mein Körper und Geist auch tun, der einzige Weg, die Umstellung erfolgreich zu vollziehen, ist ein Tag mit Schlafmangel. Wollen wir hoffen, dass ich nachher müde ins Bett falle und glücklich durchschlafen kann. Immerhin ist Neumond, vielleicht hilft das!? Das mit dem frühen Aufstehen habe ich bereits vor langer Zeit aufgegeben zu versuchen. Aber man kann ja hoffen

Kategorien: Retro | Schreib einen Kommentar

Guten Morgen

Verdammt ist das hell draußen! Vermutlich ist es auch erheblich kühl, aber die Sonne legt schon mal einen ordentlichen Start hin. Das ging schon vor einiger Zeit gut los, da war der Himmel herrlich purpurfarben. Jetzt ist er hauptsächlich grell. Wird langsam Zeit, schlafen zu gehen. Anderseits bin ich gestern in drei Stunden aufgestanden. Der Tag könnte noch ganz schön lang werden, aber was tut man nicht alles um vor FH-Beginn wieder einen normalisierten Schlafrhythmus zu bekommen. Laut meinem Körper könnte ich ein Nickerchen vertragen, schlüssig ist er sich aber auch nicht zur Gänze. Die Helligkeit dürfte ihn verwirren. Beim fröhlichen Prokrastinieren, oh ja, ich hab die Nacht sogar teilweise produktiv genutzt, habe ich mit Erstaunen festgestellt, dass die E-Mail Adresse des ARD Morgenmagazins ardmorgenmagazin@WDR.de lautet. Sind die Admins von ard.de so geizig mit e-Mail-Adressen, dass sich die armen Morgenmenschen eine vom WDR erbetteln müssen? Außerdem bestehen inzwischen RTL-Nachrichten hauptsächlich aus Schnipseln und Hinweisen auf andere RTL-Sendungen, möglicherweise war das aber schon immer so. Ansonsten haben die Kinder von heute mein Beileid. Nirgends findet man anständige Comics, höchstens Vorschulkinder werden bedient. Kein Wunder, dass die alle so durch den Wind sind, wenn alles, was man sich beim Aufwachen angucken kann, bevor man sich auf den Weg zur Schule macht, dämliche Werbesendungen und Wiederholungen billiger Sitcoms sind. Der Vorteil daran ist allerdings, dass der Fernseher mich nicht all zulange ablenken konnte. Inzwischen ist jedoch der Zeitpunkt erreicht, an dem einfach keine Inspiration zum Weiterarbeiten mehr vorhanden ist. Nur leider stellt sich keine Müdigkeit ein, dafür aber Hunger. Die richtige Zeit für ein Frühstück ist ja. Dann machen wir doch das erstmal. Angeblich soll es ja wieder wärmer werden. Davon bin ich noch nicht restlich überzeugt und es schaudert mir beim Gedanken daran, morgen früh raus zu müssen. Wobei, ne, eigentlich doch nicht. Muss ja erst zum Mittag am Ort des Lehrens sein. Da kann man ja noch entspannt ausschlafen. Irgendwann sollte ich also besser mal ins Bett gehen. Frühstück war gut. Mal schauen, was das Internet zu bieten hat.

Kategorien: Leben | 1 Kommentare

Jahresabschluss

Es ist mal wieder soweit, wir haben es geschafft. Das alte Jahr neigt sich dem Ende und ein neues beginnt. Wird also Zeit für die gegenseitigen Bekundungen, dass es wieder mal viel zu schnell geht, wie die Zeit doch rennt und außerdem wird jetzt alles besser. Ein jedes Jahr aufs Neue. Was soll man machen?! Das Jahr ist die Zeiteinheit, in der wir unser Alter messen. Dementsprechend wichtig erscheint also die Markierung an der für alle ein ganzes herum ist. Geburtstag ist eine Individualisten-Angelegenheit, aber Silvester ist Allgemeingut. Daher sollte man es auch zusammen mit der Allgemeinheit feiern. Also raus mit euch auf die Straße und freut euch zusammen mit wildfremden Menschen darüber, dass wir tatsächlich ein weiteres Jahr geschafft haben – selbstverständlich ist das nicht! Keine Sorge, meiner einer befindet sich im Moment nicht traurig und allein zu Hause vorm PC (wozu gibt es Vordatierung?!). Solltet ihr dies aber gerade lesen und es ist nicht einer der Folgetage, an dem ihr aus dem Delirium erwacht seid, so sei euch der nachfolgende Satz ans Herz gelegt: Raus auf die Straße!

In diesem Sinne wünsche ich ein frohes Neues Jahr und einen guten Start in selbiges.

Kategorien: Leben | Schreib einen Kommentar
  • Neueste Kommentare

    • Hendrik: Hallo, bin über vimeo auf das Video gestoßen und muss auch noch mal ein großes Lob dafür aussprechen ...
    • raven: @Jens: Sehr richtig, der Kandidat erhält hundert Punkte :) und es freut mich das es gefällt ...
    • Jens: Also zuerst muß man sagen das dieser Film verdammt gut gemacht ist und sehr schön ist! habe großen r ...
    • CoastChild: Hey! Absolut gut, das Filmchen!!! Ich bastel gerade an unserem Blog für ne Langzeitreise durch Ameri ...
    • Oertel: Herzlichen Glückwunsch, ganz toll gemacht. ...