Hypothetisches Leben

Welch Verschwendung von Lebensenergie ist doch die Auseinandersetzung mit hypothetischen Situationen, welche zu unbestimmten Zeitpunkten des Universums eintreffen könnten und den dazugehörigen Entscheidungen, die sich möglicherweise negativ auf den weiteren Verlauf des Lebens auswirken könnten. All die Dinge, die vielleicht passieren können und deren Resultate. Man beschäftigt sich mit ihnen, Stunde um Stunde diskutiert man die möglichen Folgen, redet sich den Mund fusselig und erklärt die zu grundelegenden Prinzipien und Gedanken. Wozu? In all dieser Zeit rennt das Leben an einem vorbei, guckt verwirrt zu einem rüber und wundert sich, warum man nicht mitkommt. Negatives ist im großen Maße vorhanden in der unseren Welt, aber vermutlich genausoviel Positives. Es sind ausreichend Situationen vorhanden, in denen man sich damit beschäftigen muss. Wozu also noch selbst welche hinzubauen?! Das Leben schwerer machen mit der Aussicht auf all das Schlechte, was einem vielleicht widerfahren könnte. Es wird nicht leichter, es wird auch nicht erträglich, weil man vorbereitet ist, nicht im geringsten. Lediglich das Leben zu leben wird schwerer, anstrengender und leidsamer. Man verliert sich im Labyrinth der Gedanken und den Zugang zur eigentlichen Welt, zur Realität, die genau vor der eigenen Nase stattfindet. Denken ist prinzipiell ja eines der guten Dinge, zuviel davon ist aber wie so oft auch nicht gut. Das Leben zu leben ist das Ziel. Kopf frei machen von all dem Schund, den er sich ausdenkt und zusammenreimt. Es ist alles gar nicht so schlimm, das Leben meint es doch gut mit einem. Jetzt muss man das nur noch akzeptieren und nicht drüber diskutieren, sondern einfach leben.

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Die Vergangenheit neusortiert

Ein neuer Rechner soll einem das Leben erleichtern und dazu beitragen, im medialen Alltag mithalten zu können. Manchmal macht er aber auch noch ganz andere Dinge. Alles neu und ordentlich, so sieht es auf den jungfräulichen Partitionen aus und so soll es auch bleiben. Deshalb werden auch nicht einfach alle Daten von der alten Festplatte auf die neue kopiert. Die Datenbestände wollen durchgegangen, bewertet, gegebenenfalls aussortiert und neu eingeordnet werden. Dabei kommen die Momente, wo man merkt, was man alles an Altlasten mit sich schleppt. Unsinn und Unnötiges, längst Vergessenes und nie Gebrauchtes. Richtig schlimm wird es aber, wenn es an die gesammelten Bildwerke geht.

Seit 2002 eigene Digitalknipsen und da kann man ja immer noch einmal mehr abdrücken. Ein Glück setzt irgendwann der Lernprozess ein und inzwischen ist es nicht mehr so schlimm wie früher. Dennoch haben sich in gut 700 virtuellen Schuhboxen über die Jahre rund 38.000 Bilder angesammelt. Das leider nur mäßig sortiert und wenn, dann mit ständig neuen genialen Sortiersystemen. Welch ein Chaos der Erinnerungen und welch ein Schwall der Melancholie. Da sitzt man nun und sortiert seine Erinnerungen neu. Loslassen ist gesund und es ist oft genug gut, dass die Vergangenheit vergangen ist und trotzdem, man kann sich nicht diesem nagenden Gefühl der Traurigkeit erwähren ob all dem Hintersichgelassenem. Ja mei, denkt sich der würdevoll gealterte Mitbürger, die paar Jahre, das doch keine Zeit. Mag sein und stimmt auch aber Zeit ist nunmal relativ. Unabhängig davon, obs Jahre oder Jahrzehnte sind, viel entscheidender ist doch, was sich in der Zeit geändert hat. Viel ist die Antwort. Gereift ist mann, erwachsen geworden und ein Gefühl des dem Leben gewachsen sein stellt sich hinundwieder ein. Froh ist man, dort zu sein, wo man jetzt ist, der Weg war ja auch steinig genug und es liegt noch soviel vor einem. Dennoch, es lässt sich nicht abschütteln. Da war mal soviel mehr und es ist einfach verpufft, hat sich aufgelöst, ohne sich zu verabschieden oder zu sagen, wohin es will. Mag sein, dass das Leben so ist und dies nur eine der vielen Lektionen aber ganz akzeptieren mag ichs trotzdem nicht. Mehr als die Erinnerungen neu zusortieren bleibt einem jedoch im Moment nicht. Neue Ordner erstellen und alles alte rein, immerhin gut sortiert, damit mans wieder findet. Aufgeben mag ich meine Erinnerungen nicht, zu wertvoll, da kann auch noch soviel Melancholie und Traurigkeit dran hängen. Immerhin sind es meine!

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Inselbeschnupperung 2010

Einen unpraktischen Start ins MMPler-Leben haben die Erstis in diesem Jahr zu ertragen. Aufgrund Verplanung der Zulassungstelle sind momentan rund 30 Studenten weniger als vorgesehen eingeschrieben. Aber auch wenn es weniger als gepant sind, sie wollen nicht weniger bespaßt werden. Während also noch fröhlich nach Nachrückern gesucht wird, geht es mit etwas kleinerer Meute Frischlinge als üblich nach Fehmarn. Gruppendynamisches Zwangskennenlernen und Grundsteinlegung für waschechte Medien-Studenten mit den üblichen Spielen, langen Nächten und bestem Inselwetter. Dank ausgelaufener Amtszet konnte man das Spektakel gemütlich aus der 2ten Betreuer-Reihe betrachten, was einiges an Anstrengung erspart und somit mehr Zeit fürs Genießen blieb. Wie immer wurde das Spektakel auch digital dokumentiert, nach dem Klick auf Read More gibt es die Bilder in einer entspannten Slideshow und auch in der üblichen Galerie zu bewundern.

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Back on track on my way to the Sonnendeck

Nachdem das Server-System umgestellt wurde, gab es ein paar Daten weniger, aber das bin ich ja inzwischen gewöhnt. Da jedoch zwischenzeitlich eine Woche voller Klausuren und dazwischen auch noch reichlich Sonne meine volle Aufmerksamkeit forderten, hatte ich’s erstmal dabei belassen. Jetzt funktioniert aber wieder alles, ist auf dem neuesten Stand und eigentlich sind auch alle Daten wieder vorhanden, bis auf ein paar Bilder, die ich demnächst nochmal neu hochlade. Mit ausreichender Zeit an der Hand spiele ich vielleicht sogar das ein oder andere Mal an der Seite ‘rum und optimiere möglicherweise sogar manche Dinge, man weiß nie, sofern mich nicht die Sonne, Strand und der Sommer ansich davon abhalten.  Denn schließlich muss ich dank ausreichender Arbeitsverweigerung momentan kein 3D-Projekt bearbeiten, ab und zu kann man auch mal was schieben, und bin somit völlig befreit. Ob ich schon genug Salz in die Wunden der anderen gerieben hab? Seit Freitag hab ich auch die letzte Klausur des BA-Studiums hinter mir, bleiben also noch 2 Semester für Industrie- und Freies Projekt und Thesis. Aber damit beschäftige ich mich später bzw. demnächst. Zusammengefasst kann man also sagen: Sommerurlaub!

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Eine Dekade lang Herrentag

Tatsächlich haben wir bereits unser erstes doppelstelliges Jubiläum zu verzeichnen. 2001 sind wir das erste Mal um den Eutiner See gelaufen und 10 Jahre später treffen wir uns noch immer morgens halb zehn am Eutiner Bahnhof um in geselliger Runde einen Wandertag der männlichen Art zu absolvieren. Viele sind gekommen und gegangen. Längst ist die nächste Generation von Vatertagstourlern unterwegs und wir sind schon lange nicht mehr die jungen Hüpfer. Eher der normale Durchschnitt. Aber dies ist nicht der Zeitpunkt um in Melancholie zu verfallen, eher freudig auf das zurückzublicken, was war und auf weitere 10 Jahre zu freuen. Getreu diesem Motto sind wir letzte Woche also zum 10ten Mal um den Eutiner See gelaufen. Wie immer haben sich einige vom Wetter abschrecken lassen, welches ebenfalls wie immer im Endeffekt gut war. Kein Regen, angenehme Temperatur, alles top. Und als wäre sich der Bollerwagen, welcher uns treu all die Jahre zur Seite stand und verlässlich alle in den Wahnsinn trieb, welche versuchten ihn zu lenken, als wäre sich dieser Wagen der Bedeutung des Tages bewusst, zerlegte er sich auf der Tour in seine Einzelteile. Fast schon pflichtbewusst kam es erst zu einem Sturz, aber anstatt ein bisschen Bier, verloren wir diesmal eins der vorderen Räder, abgebrochen und nicht reparabel. Auf 3 Rädern kämpften wir uns tapfer weiter, bis auf dem letzten Drittel die Vorderachse gänzlich aufgab und wir nur noch einen 2rädrigen Bollerwagen hatten. Jörn, unsere Gedanken sind bei dir und deinem Bollerwagen. Mit dieser grandiosen Symbolik enden also die ersten 10 Jahre Vatertag für uns. Nächstes Jahr ist eine Schnapszahl .Wenn das nicht alle verloren gegegangenen Wanderer wieder motivieren sollte, morgens um halb 10 am Eutiner Bahnhof zu stehen, dann vielleicht die Bilder von diesem Jahr. Nach dem Klick auf Read More gibt es diese zu bewundern

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    • Hendrik: Hallo, bin über vimeo auf das Video gestoßen und muss auch noch mal ein großes Lob dafür aussprechen ...
    • raven: @Jens: Sehr richtig, der Kandidat erhält hundert Punkte :) und es freut mich das es gefällt ...
    • Jens: Also zuerst muß man sagen das dieser Film verdammt gut gemacht ist und sehr schön ist! habe großen r ...
    • CoastChild: Hey! Absolut gut, das Filmchen!!! Ich bastel gerade an unserem Blog für ne Langzeitreise durch Ameri ...
    • Oertel: Herzlichen Glückwunsch, ganz toll gemacht. ...