yes – They did it again

Sie sind mal wieder da! Wie konnte ich also anders, als einen kleinen Vorrat anzulegen. Ich gehe jetzt eine Minikerze suchen und werde mein yes Törtchen genießen. Yes!

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Chaoskochen in Kiel : Mexikanisches Durcheinander

Aus diversen zeittechnischen Gründen ist es jetzt schon eine ganze Weile her, dass es ein gemeinsames Chaoskochen gegeben hat. Umso mehr Grund also endlich mal wieder den kulinarischen Köstlichkeiten der Studentenküche zu huldigen. Offenbar hat die lange Zeitspanne so einiges einreißen lassen. Selten zuvor passte der Titel Chaoskochen so gut wie bei diesem Mal. Schon die Vorbereitung war ein wochenlanger Diskussionsmarathon, bei dem erstmal geklärt werden musste, dass Tortillas keine Tapas sind und auch als Burritos nichts mit den spanischen Beilagen zu tun haben. Nach vielem Hin und Her wurde sich letztendlich auf eine teilweise Mexikanische Küche geeinigt, welche in Form von drei Varianten der gefüllten Tortilla vertreten waren. Fisch, Fleisch und Gemüse waren im Angebot. Merkwürdigerweise war am Ende von den vegetarischen Varianten das meiste übrig. Ergänzt wurde das faltbare Hauptgericht durch einen Italienischen Nudelsalat, dessen Dressing optisch an geschmolzene Schokolade erinnerte. Die Überzeugungskraft bezog es letztendlich aus dem Geschmack. Unter 3 Gänge machen wir es nicht und um dem diesmaligen Chaos-Motto treu zu bleiben, wurde dem klar strukturierten Menü noch eine Weihnachtsnachspeise angehängt. Lebkuchencreme mit Kirschen, welche ein wenig mehr Puddingpulver an den Laptop verlor. Optisch konnte diese ohne Probleme das Salatdressing unterbieten, aber geschmacklich stand sie ihr in nichts nach. Lediglich die viel zu spät, viel zu sehr gefüllten Mägen verhinderten ausgiebiges Schlemmen. Ein langer Abend neigte sich dem Ende. Glückliche Esser machten sich auf den Heimweg bzw. tanzten noch schnell ein paar der Kalorien in einschlägig bekannten Läden ab. Das Ganze wurde wie immer bildlich dokumentiert, welche sich nach dem Klick auf Read More begutachten lassen.

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Zurück auf der Insel

Pünktlich zum Wintersemester stand ein ganzer Haufen frischer MMP-Studenten vor der Tür und lechzte danach, in das Leben eines Medianers eingeführt zu werden. Wer sind wir, ihnen dieses vorzuenthalten?! Die Erfahrung zeigt, mit Schlafmangel umgehen lernen ist die beste Vorbereitung aufs Studium und so war es ein Jahr später Fehmarn all over again. Mit einer kleinen aber entscheidenden Verschiebung, was die Perspektive angeht. Plötzlich steht man auf der Seite der Betreuer und versorgt die Erstis mit ausreichender Beschäftigung, Kennenlern-Möglichkeiten und alles, was sie wissen wollen.

Unter der prallen Sonne des Nordens gab es am ersten Tag gruppendynamisch optimierte Kennenlernspiele mit anschließender Verköstigung flüssiger Leckereien, während der 2te Tag geprägt war von Entspannen aufm Rasen und abendlicher Dorfdiscotekerei. Warum ändern was gut ist?! Hoffentlich war es auch genauso gut für die Zielgruppe. Wie kräftezerrend so ein Wochenende ist, daran hat der Perspektivenwechsel jedenfalls nichts geändert. So wurde am Sonntag kurzeitig aufgestanden, nur um sich schnellstmöglich für lange Zeit in der Sonne am Strand zu aalen. Fertig aber glücklich lagen dort vornehmlich Höhersemestrige, aber die brauchen vielleicht auch mehr Erholung als die jungen Hüpfer. Zum krönenden Abschluss gab es vor der finalen Rückkehr nach Kiel noch lecker Knuspriges vom väterlichen Grill. Alles, was es danach in Kiel noch zu tun gab, war ausschlafen, viel und ausgiebig.

Vor einem Jahr freute ich mich noch über den optimalen und verfeierten Start ins Semester und ich glaube dieses Jahr hatten die Erstis es nicht schlechter. Hat  mir jedenfalls Spaß gemacht, die Tradition fortzuführen. Um das Ganze abzurunden, gibt es wie immer auch Bilder, welche nach dem Klick auf Read More zu begutachten sind oder aber wie immer in der Galerie.

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Das Schreiben um des Schreiben willens

Ich will einen Text schreiben. Der Drang in mir ist da. Er will raus, will sich in Worte fassen und ausdrücken. Allerdings weiß er nicht worüber. Es gibt keine konkrete Idee, kein spezielles Thema, nichts, was einen besonders beschäftigt. Nur der Drang zu schreiben. Worte zu Sätzen zu bilden, welche irgendwo Gehör finden. Da wird wildes Geschwurbel zusammengefaselt vom Leben und der Welt, von Sinn und vom Allgemeinen. Nix was überzeugt, nix was begeistert. Immerhin findet der Schreibdrang sein Ventil. Trotzdem bleibt ein unbefriedigtes Gefühl zurück. Das reicht nicht, das ist nicht genug. Nichtmal würdig, von sich selbst gelesen zu werden, wird das bekrickelte Papier noch vor der ersten Seite zerrissen, in der Luft wie auch im Geist. Gezwungen und gestelzt wirkt es und wenig reizvoll. Texte eben, welche nur ihrer selbst wegen geschrieben wurden, ohne einen Grund, der ihrer rechtfertigen würde.

So bleibt der Wunsch und lässt einen rastlos im Geiste umherschweifen. Gedanken, Ideen, da muss doch irgendwas Brauchbares dabei sein, irgendwas Nützliches! Aber dort scheint nichts als Gerümpel zu sein, geistiger Sperrmüll, der einen blockiert und die Gänge verstopft. Kein Platz für die Muse zum Durchkommen. Wie soll sie einen küssen, wenn sie sich erst durch Berge von Müll wühlen muss. So kann das nichts werden. Not-Entlüften ist notwendig, alles raus ohne Rücksicht auf Verluste und kommt dabei noch soviel Stuss hervor, Hauptsache irgendwas kommt zu Papier. Freiheit für die Gedanken, den Messy vor die Tür gesetzt in der Hoffnung, die Kreativität zieht wieder ein. So bilden sich Texte, die selbst dem Autor verwirrt und merkwürdig vorkommen aber was bleibt ihm übrig. Der Anschlag auf den Tasten befreit und befriedigt, beruhigt und lässt den Geist nachts in Frieden ruhen, erlöst vom Stigma der Blockade. Ohne dies würde er auf ewig unruhig umher geistern auf der Suche nach etwas, das er wohl nie findet, solange der ganze Ballast ihm anhängt. Der Leser muss dies nun gequält ertragen mit der Bitte um Verständis. Denn was ist der Schreiber, wenn er nichts mehr schreiben kann und sei es nur zum hundertsten Mal über das Schreiben und seine Blockade an sich. Meta ohne Ende aber besser als nichts, denn erst hierdurch findet er wieder zu sich und zu seinem Takt, der Takt der Tasten, der sein leben bestimmt und ohne den er nur eine Hülle voller Unruhe ist. In diesem Sinne: Bis zum nächsten Text.

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Reactivated: Im aufstrebenden Licht

Nachts unterwegs, alleine in der Stadt. Umgeben von der Dunkelheit, heller als so mancher Morgen. Getrieben von der Ruhelosigkeit, das Ticken der Uhr unaufhaltsam voran. Beobachtet von tausend Augen und doch völlig unbemerkt. Eingeschlossen von Mauern aus Backstein, der Weg begrenzt durch Kantsteine. Unüberwindliche Hindernisse der Sitte und des Anstands. Ziellos in einer Welt aus Stein, geleitet durch das Rauschen der Autos. Flackernde Lichter, so laut wie ein Schwarm Bienen bilden mit dem Rauschen der Hintergrundbeschallung einen Kokon der Stille, der so laut ist, dass die eigenen Gedanken verloren gehen.

In diesem Nichts aus Vielem. Gehortetes über und über, gestapelt, gesammelt, verrammelt hinter Schloss und Riegel. Beschützt vor dem fliehenden Auge, dem verdächtigen Wanderer in dunkler Nacht. Der pochende Herzschlag der Umgebung so laut und unregelmäßig. Ohne Bezugspunkte und Sterne zum Orientieren. Wankend auf festem Boden, die Strecke im Blick, immer geradeaus, voran mit ausholendem Schritt, ohne je vorwärts zu kommen. Einsam in der Masse und unbedeutend, eingereiht in den Herrscharren der vielen. Aufrecht geknechtet, das Ziel vor Augen und ohne Grund, es zu erreichen.

Feucht kalte Luft setzt sich klamm und listig zwischen die Schichten der Kluft. Unbehagen und Frische durchzuckt den Körper. Die Gedanken kehren zurück mit dem Licht des neuen Tages. Neue, zusätzliche Geräusche unterbrechen die nie vorhandene Stille, durchbrechen die Wand aus Isolation. Im Geiste war es ruhig, still, befreit vom Lärm, befreit vom Hintergrundrauschen der Gedanken. Nur für sich allein. Einsam, ohne es zu bedauern. Frei von der Last der Umgebung, der Schwere des Schicksals. Beobachtet und doch unbemerkt entfaltet sich im Kopf ein Universum voller Möglichkeiten. Die Welt zu Füßen, die Erinnerungen des Universums vergegenwärtigt. Befreit aus ihrem Schlaf im Inneren. Der Herzschlag nur noch eine wage Erinnerung an das Körperliche und die Gebundenheit ans Irdische. Wie ein Paukenschlag durchfährt einen die Ruhe, übertönt alles andere. Lässt Erkenntnis auf grauem Beton erblühen, lässt Wissen reifen in saftigen Früchten und vollen Farben. Nicht allein, inmitten von allem. Ein kleiner Teil, aber doch ein Teil, ein Teilstück, so bedeutend wie das Ganze an sich. Alles und jeder nur einen Augenschlag entfernt. Man muss nur wollen, sehen, begreifen und sich entscheiden. Einfachheit erstrahlt und die Sonne geht auf.

Geweckt vom Zwitschern der Vögel. Müde und erschlafft sehnt sich der Körper nach Ruhe und Geborgenheit. Die Vertrautheit des Bettes und die Wärme geliebten Körpers. Frieden in kuscheligen Decken ohne die Last der Erleuchtung. Befreit von den Sünden des Tages, eingehüllt in der Schwärze des Schlafs. Echte Dunkelheit ohne Furcht in ihr zu ertrinken. Ist er erst einmal wieder bei Kräften, so soll es geschehen. Umsetzen, was der Wille gesehen. Tun, was die Gedanken träumten. Ganz einfach. Aber vorher dann doch schlafen. Viel schlafen und ruhen. Aber dann. Ein anderes mal vielleicht, wenn Zeit ist. Nicht ausgerechnet heute. Die Stadt ist doch gerade erst erwacht.

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    • Hendrik: Hallo, bin über vimeo auf das Video gestoßen und muss auch noch mal ein großes Lob dafür aussprechen ...
    • raven: @Jens: Sehr richtig, der Kandidat erhält hundert Punkte :) und es freut mich das es gefällt ...
    • Jens: Also zuerst muß man sagen das dieser Film verdammt gut gemacht ist und sehr schön ist! habe großen r ...
    • CoastChild: Hey! Absolut gut, das Filmchen!!! Ich bastel gerade an unserem Blog für ne Langzeitreise durch Ameri ...
    • Oertel: Herzlichen Glückwunsch, ganz toll gemacht. ...