Chaoskochen Kiel : Baking for a better World

Der Winter steht vor der Tür. Die Temperaturen versuchen sich im Wettstreit mit den Kühlkammern zu unterbieten. An allen Ecken muss gespart werden und so wird das Licht immer früher ausgeschaltet und auch der Weihnachtsmarkt leuchtet bereits in voller Kitschigkeit in der Nacht. Offensichtlich weihnachtet es sehr und Plätzchen sind mit die positivsten Dinge dieser Weihnachtlichkeit. Aus diesem Grund war das Hauptaugenmerk beim diesmaligen Kochen eben nicht auf vollwertige Ernährung gelegt, sondern auf das Backen von Plätzchen. Damit niemand den Zuckertod sterben musste, gab es zur Abwechslung auch noch richtiges Essen. Dabei wurde darauf geachtet, alles einheitlich zu halten. So gab es Schafskäse in Blätterteig, Schafskäse in Ouzo und paniert, Schafskäse in Saucenform mit Gemüse und außerdem noch Würstchen im Schlafrock. Insgesamt eine eher scharfe Angelegenheit, aber durchaus genießbar. Vor allem schaffte es eine anständige Grundlage für die Zuckermengen, die uns erwarten sollten.

In Hinsicht auf die Plätzchen wurden verzierte Plätzchen, Vanillekipferl, Nougattaler, Zimtplätzchen und Rumkugeln erstellt. Damit war sichergestellt, dass wir in jeder Zubereitungsform wenigstens eins dabei hatten, welches voller Alkohol war. Das Zeit- und Mengen-Management ist vor lauter Weihnachtlichkeit im Zuckerguss untergegangen, sodass am Ende noch ein ganzer Klumpen Zimtsternchen-Teig übrig blieb, des Weiteren auch einige unverzierte Plätzchen und unkuvertürte Nougattaler. Dies alles zu einem fertigen Produkt zu formen, liegt nun also in den fähigen Händen der Gastgeberin, namentlich Andrea, die sich aufopferungsvoll bereit erklärte, unser begonnenes Chaos zu Ende zu führen. Dennoch war es ein erfolgreicher Abend, an dem für jeden etwas dabei war, spätestens, wenn jeder sein Plätzchen-Tütchen erhält. Somit sind wir gewapnet für die kommende Weihnachtszeit (immerhin ist dieses Wochenende bereits erster Advent) und bleiben gespannt, mit was wir uns beim nächsten Mal vollstopfen. In diesem Sinne präsentiere ich die Bilder vom Abend und auch das Kurzzusammenfassungsvideo nach dem Klick auf Read More. Viel Spaß beim Durchgucken und eine besinnliche Winterzeit. Ich esse jetzt erstmal ein Knäckebrot.

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Motivation durch Gleichgültigkeit

Manchmal ist die Suche nach der Motivation eine der schwersten. Man überlegt sich, warum man überhaupt etwas machen soll oder wieso man irgendwo hingehen muss. Dabei kommen nicht unbedingt viele motivierende Argumente zusammen. Draußen ist es kalt, der Weg ist weit und die Zeit kostbar. Warum also opfern für etwas, wozu man eh nur mangelnd motiviert ist, von dem man gar nicht nachhaltig überzeugt ist?! Selbst wenn man den Weg zur Stätte des Geschehens längst getätigt hat und sowieso nicht wieder so schnell weg kommt, es also gar keinen Unterschied macht, ob man hingeht oder weg bleibt, selbst dann überkommen einen noch Zweifel, ob man es sich wirklich antun soll. Die Stühle sind hart, der Raum stickig und richtig Ruhe zum anderweitig sinnvollen Beschäftigen hat man auch nicht. Warum also überhaupt das Gebäude betreten? Die Hoffnung, etwas Sinnvolles zu lernen, ist längst dahin und wenn nicht, dann macht sie doch die realistische Betrachtung der Lage, man passt nach 10 Minuten eh nicht mehr auf, zunichte. Dennoch, man geht rein, setzt sich auf einen Platz und fragt sich 10 Minuten später: was macht man eigentlich hier? War es die Gesellschaft, die mich herlockte, der Herdentrieb, die verpasste Gelegenheit zu flüchten als noch Zeit war? Warum fehlt der Rest, der wenig früher noch da war, nur man selbst nicht? Man versucht zu folgen und stellt fest, dass es nichts direkt Nützliches gibt, lediglich Handbuchinformationen, welche auswendig gelernt auch keinen klügeren Menschen aus einen machen – höchstens einen wissenderen. Aber angeben ist eine unfeine Angelegenheit, wird einem als Charakterschwäche ausgelegt.

Kein Nutzen also in dieser Stunde und auch keiner in der nächsten halben. So verbringt man die Zeit im Selbstzweifel – bis es wieder losgeht, man wieder vor der Tür, vorm Gebäude steht und sich fragt: Soll ich wirklich?? Am Ende sitzt man doch wieder in einer der Reihen, jedes Mal vielleicht weiter hinten, aber doch mitten drin. Reflektiert man am Ende des Tages einmal, warum und wieso man dies alles durchgemacht hat, muss man sagen, die Gleichgültigkeit ist schuld. Der Wille, sich zu sträuben, war zu gering und so ging man einfach hin, wo man schon mal da ist. Was besseres hat man eh nicht zu tun und den ganzen Tag schlafen kann man irgendwann auch nicht mehr vor sich selbst rechtfertigen. Aus reiner Gleichgültigkeit zeigt man sich von seiner besten Seite und mimt den Daueranwesenden anstelle des Schwänzers. Gelernt hat man trotzdem nichts, aber wenigstens kann man so tun als hätte man was sinnvolles gemacht. Das Gewissen ist beruhigt und die Plätzchen geplant. Am Ende also ein durch und durch erfolgreicher Tag. Morgen geht’s weiter, denn irgendwo ist es doch nicht nur Gleichgültigkeit. Man weiß es doch inzwischen besser: zu lernen gibt es immer etwas und ist es nur die Fähigkeit, seinen Schweinehund zu überwinden und anwesend zu sein, was da auch gelehrt wird und mit welcher Begründung auch immer. Irgendwofür wird es schon gut sein. Hauptsache es geht nicht verloren.

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Makro

Es stand mal wieder eine Fotografie-Aufgabe an. Dieses Mal war das Thema Makro-Fotografie. Da ich mich eh nie entscheiden kann, welches gut genug ist, stelle ich auch dieses Mal eine kleine Auswahl der gemachten online. Bei Makro-Fotografie denken die meisten sofort an kleine Objekte, die groß fotografiert werden. Mir fallen dabei als erstes Legofiguren ein. Genau 4 Stück befinden sich noch in meinem Besitz und diese hab ich für die Makro-Fotos in Szene gesetzt, davor auch schon, aber man kann ja nicht sämtlichen alten Kram unter neuem Gewand raushauen. So, jetzt also Makro-Fotos mit Legofiguren.

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Mit diesen Bildern verabschiede ich mich auch fürs Wochenende. Hoffnungsvoll wie ich bin, antizipiere ich mit der Veröffentlichung dieses Artikels meine zeitgleiche Ankunft in Kopenhagen, wo ich ein Wochenende voller Hot Dogs und sonstigem fröhlichem Trara verbringe. So der Plan.

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Mobility, I has it!

My New Netbook

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Langzeit

Die Aufgabe in Fotografie lautete: macht Bilder mit Langzeitbelichtung. Hab ich gemacht. Jetzt kann ich aber nur ein Foto abgeben und ich finde, das ist Verschwendung. Schließlich sind da noch ein paar mehr betrachtungswürdige Bilder dabei und sowieso kann ich mich nicht für eins entscheiden. Was läge da nicht näher als eben diese Bilder hier zu präsentieren. Jetzt und nur hier! Langzeitbelichtungsbilder von höchstpersönlich mir.

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Im Rechtsklickmenü versteckt sich übrigens auch eine bildschirmfüllende Ansicht.

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    • ExCheffe: Na, Mensch, ich dachte schon der Raven wurde von wilden Jägern erlegt. Schön zu lesen, es geht vorra ...
    • ExCheffe: Hey, euch allen auch fröhliche Weihnachten und ein gesundes und erfolgreiches 2010. Weihnachtliche G ...
    • ExCheffe: Cool, endlich mal ein neuer Film :-) Vieleicht ein bischen wenig Blut... ...
    • Notti Deodato: Ich mag unseren Film *g* Und vorallem unsere tollen Künstlernamen ;) ...
    • Schaps: Und ich vergess immer, dass es YES nicht immer gibt...naja, das zeigt ja, dass ich das iwie nie esse ...